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1198
„Können wir Dich zum Frühſtück erwarten?“ fragte Emanuel.
„Nein,“ entgegnete Maximilian.
Sein Schwager ſtieg aus, die Equipage rollte weiter.
„Sehen Sie, ich habe Ihnen Glück gebracht,“ rief Morrel heiter, als er mit dem Grafen allein war.„Haben Sie noch nicht daran gedacht?“
„Gewiß,“ ſagte Moͤnte-⸗Chriſto,„deßhalb wollte ich Sie ja bei mir haben.“
„Es iſt wunderbar,“ fuhr Morrel, wie zu ſich ſelbſt ſprechend,
weiter fort.
„Was denn?“ fragte der Graf.
„Das eben Geſchehene.“
„Ja,“ entgegnete Monte⸗Chriſto lächend,„Sie haben das rechte Wort gewählt, es iſt wunderbar.“
„Denn,“ ſagte Morrel,„Albert iſt tapfer.“
„Sehr tapfer,“ rief Monte⸗Chriſto,„ich habe ihn ſchlafen
ſehen, während der Dolch über ſeinem Haupte ſchwebte.“
„Und ich weiß, daß er ſich zweimal, und zwar ganz vorzüg⸗ lich geſchlagen hat,“ ſagte Morrel,„wie reimen ſie das mit ſeinem heutigen Betragen?“
„Stets Ihr Einfluß,“ entgegnete der Graf lächelnd.
„Es iſt gut für Albert, daß er nicht Soldat iſt...“
„Wie ſo?“
„Entſchuldigungen auf dem Wahlplatze!“ ſagte der junge Ca⸗ pitain, den Kopf ſenkend.
„Ei, ei,“ ſagte der Graf ſanft,„hegen Sie nicht die Vorur⸗ theile gewöhnlicher Menſchen, Morrel, Sie ſagen ſelbſt, Albert iſt tapfer, wie können Sie ihn für feige zugleich halten? Fühlen Sie nicht, daß Gründe von der höchſten Wichtigkeit ſeine Handlungs⸗
weiſe beſtimmt haben, und daß ſein Betragen eher heroiſch zu nennen iſt.“
„Gewiß, gewiß,“ ſagte Morrel,„aber ich ſage wie der Spa⸗ nier: geſtern war er tapferer als heute.“
„Sie frühſtücken doch mit mir?“ fragte der Graf, um das Geſpräch kurz abzuſchneiden.
„Nein, ich verlaſſe Sie um Zehn.“ „Alſo wollen Sie anderswo frühſtücken?“
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