Teil eines Werkes 
6 (1870)
Entstehung
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Lächelnd ſchüttelte Morrel den Kopf.

Aber Sie müſſen doch frühſtücken?

Wenn ich nun keinen Hunger habe?

Ah, rief Monte⸗Chriſto,ich kenne nur zwei Empfindungen, die den Hunger rauben, den Schmerz,(und dazu ſind Sie glück⸗ licherweiſe zu heiter,, und die Liebe. Und nach dem, was Sie mir über Ihr Herz geſagt haben, darf ich wohl glauben...

Meiner Treu, Graf, rief Morrel heiter,ich ſage nicht Nein.

Und Sie erzählen mir das nicht, Maximilian? ſprach der Graf ſo lebhaft, daß man ſah, wie viel ihm darum zu thun war, dieſes Geheimniß zu kennen.

Ich habe Ihnen dieſen Morgen gezeigt, daß ich ein Herz habe, nicht wahr, Graf?

Statt aller Antwort reichte Monte⸗Chriſto ſeinem jungen Freunde

die Hand.

Nun wohl, fuhr dieſer fort,ſeit mein Herz nicht mehr

bei Ihnen im Gehölz von Vincennes iſt, weilt es anderswo, und

dahin gehe ich.

Gehen Sie denn, ſagte der Graf langſam,aber ſollten Sie irgend auf ein Hinderniß ſtoßen, o ſo bitte ich Sie vom gan⸗ zen Herzen, erinnern Sie ſich, daß ich Ihr Freund, und ziemlich mächtig bin, daß ich dieſe Macht gern zu Gunſten der Leute an⸗ wende, die ich liebe, und daß ich Sie liebe, Morrel?

O, rief der junge Capitain,ich werde mich Ihrer Worte erinnern, wie die verzogenen Kinder ſich ihrer Eltern erinnern, wenn ſie dieſelben nöthig haben. Vielleicht iſt der Augenblick nicht fern, Graf, in welchem ich mich an Sie wende..

Gut, möchten Sie Wort halten! Adieu denn.

Auf Wiederſehen.

Der Wagen hielt vor dem Hotel des Grafen. Beide ſtiegen aus, Bertuccio ſtand an der Treppe.

Morrel empfahl ſich, und Monte⸗Chriſto winkte ſeinen Haus⸗ hofmeiſter zu ſich.

Nun? fragte er.

Nun, ſie verläßt ihr Haus.

Und ihr Sohn?