1182
Morrel ſah den Grafen, er begriff nicht.
„Aber wäs iſt Ihnen denn ſeit geſtern Abend begegnet?“
„Was dem Brutus am Abend vor der Schlacht bei Philippi begegnete, ich habe ein Geſpenſt geſehen.“
„Und dieſes Geſpenſt?“
„Dies Geſpenſt, mein Freund, hat mir geſagt, ich hätte genug gelebt.“
Maximilian und Emanuel ſahen einander beſtürzt an, Monte⸗ Chriſto ſah nach der Uhr.
„Gehen wir,“ ſagte er,„es iſt die höchſte Zeit.“
Ein Wagen erwartete ſie! die drei Herren ſtiegen ein.
Als ſie durch den Corridor gingen, war der Graf vor einer Thür ſtehen geblieben, während Morrel und ſein Schwager be⸗ ſcheiden weiter gingen. Sie glaubten einen von Schluchzen erſtickten Seufzer zu hören.
„Da ſind wir,“ ſagte Morrel, als der Wagen hielt,„und zwar die Erſten.“
„Der Herr wird verzeihen,“ ſprach Baptiſtin, der ſeinem Ge⸗ bieter mit unbeſchreiblichem Schrecken gefolgt war,„aber ich glaube da unten unter den Bäumen einen Wagen zu bemerken.“
Monte⸗Chriſto ſprang leicht aus dem Wagen und reichte Emanuel und Maximilian die Hand, um ihnen behilflich zu ſein.
Morrel nahm die Hand des Grafen zwiſchen die ſeine.
„Ach, charmant,“ ſagte er,„ſo muß die Hand eines Mannes ſein, deſſen Leben auf der Gerechtigkeit ſeiner Sache beruht.“
„Auch ich,“ ſagte Emanuel,„bemerkte zwei Herren, die, wie es ſcheint, wartend auf und ab gehen.“
Monte⸗Chriſto ging einige Schritte mit Morrel voraus.
„Maximilian,“ fragte er,„iſt Ihr Herz frei?“
Der junge Mann ſah den Grafen überraſcht an.
„Ich will mich nicht in Ihr Vertrauen drängen, lieber Freund, ich frage nur ganz einfach, und wünſche die einfache Antwort Ja
oder Nein.“
„Ich liebe ein junges Mädchen, Graf.“
„Sehr.“
„Mehr als mein Leben.“
würde . bin, 1 beſſer nich d Tod! allein war. nobel! 4/ aprope „
Herrn
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