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„Sie haben uns Beide an demſelben Tage zum erſten Male geſehen.“.
„Ja, das iſt wahr, aber Sie ſehen, daß Sie mich erſt daran erinnern mußten.“
„Dank, Morrel; guten Morgen, Emanuel.“
Ali erſchien.
„Trage dies ſogleich zu meinem Notar,“ ſagte ſein Gebieter.
„Es iſt mein Teſtament, Morrel, nach meinem Tode werden Sie
es kennen lernen.“
„Wie,“ ſchrie Morrel,„Sie todt?“
„Mein Freund, muß man nicht vorher Alles bedenken? Aber was thaten Sie geſtern, nachdem Sie mich verlaſſen hatten?“
„Ich war bei Tortoni und fand dort, wie ich gedacht, Beau⸗ champ und Chateau⸗Renaud. Ich geſtehe Ihnen, daß ich ſie ſuchte.“
„Aber wozu, da Alles beſtimmt war?“
„Hören Sie, Graf, die Sache iſt ernſt, undermeidlicht⸗
„Zweifelten Sie daran?“
„Nein, denn die Beleidigung war öffentlich, und Jeder ſprach davon.“
„Nun alſo?“
„Ich hoffte eine Aenderung der Waffen. Ich wünſchte den ſehen Degen, die Piſtole iſt blind.“
„Und gelang es Ihnen?“ fragte Monte⸗Chriſto, und ein ich ga Hoffnungsſtrahl blitzte in ſeinem Auge auf.„
„Nein, denn man kennt Ihre Geſchicklichkeit, mit dem Degen„ umzugehen. ü ſagen,
„Bah! Wer hat das verrathen?“
„Der Waffenmeiſter.“ 3
„Alſo Ihre Pläne mißlangen?“ tödten
„Vollſtändig.“,
„Morrel,“ ſprach der Graf,„haben Sie mich jemals die dieſer Piſtole handhaben ſehen?“ ganz r
„Nie.“
„Gut, wir haben noch Zeit, merken Sie auf.“
Monte⸗Chriſto nahm die Piſtolen, mit denen er bei Mercedes Ankunft beſchäftigt war, und ein Trefle⸗Aß an das Ziel heftend, ſchoß er zu vier Malen nach einander die vier Zweige des Trefle ab.
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