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en preſſend, „das biſt acht habe! nond nicht att in das
befehlen,
Sterben?
himpft, in ein Kind es rühmen noch einen ach Ihnen,
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MNercedes, habe ich mich, das heißt meine Würde, am meiſten geliebt,
das heißt, dieſe Kraft, welche mich andern Menſchen überlegen
8 macht, dieſe Kraft war mein Leben. Durch ein Wort haben Sie ddiieſelbe gebrochen, ich ſterbe!“
„Aber dieſes Duell wird nicht ſtattfinden, Edmond, denn Sie verzeihen!“
„Es wird ſein,“ ſagte Momie⸗ Chriſto ernſt,„nur wird mein Blut die Erde tränken, ſtatt daß ſonſt das Ihres Sohnes gefloſſen
ſeein würde.“
Mercedes ſchrie laut auf, eilte auf Monte⸗Chriſto zu, blieb
jedoch plötzlich ſtehen.
„Edmond,“ ſprach ſie feierlich,„über uns lebt ein Gott, weil Sie leben, weil ich Sie wieder geſehen habe, vertraue ich ihm gläubig vom ganzen Herzen. Seinen Schutz erwartend, baue ich auf Ihr Wort. Sie haben geſagt, mein Sohn ſolle leben, er wird leben, nicht wahr?“
„Ja, gnädige Frau“, ſagte Monte⸗Chriſto, beſtürzt, daß die,
welche er ſo ſehr geliebt, ruhig und gleichgiltig dieſes heroiſche Opfer
annahm. Mercedes reichte dem Grafen die Hand. „Edmond,“ ſagte ſie, ihren in Thränen ſchwimmenden Zlick
aͤaauf ihn richtend,„wie herrlich, wie groß handeln Sie! Wie er⸗ haben iſt es, Mitleid mit einer armen Frau zu empfinden, die ſich in ihrem Unglück hoffnungslos, aber dennoch bittend Ihnen nahte.
Ach, ich bin noch mehr vom Kummer als vom Alter gebeugt, und
weder ein Lächeln noch ein Blick vermag meinem Edmond jene
3„Mercedes zu vergegenwärtigen, die er ſonſt die Seine nannte! Ach, ich wiederhole, daß auch ich viel, viel gelitten habe, es iſt traurig
ſein Leben ohne einen einzigen Freudenſchimmer verfließen zu ſehen.
3 Keine Hoffnung blieb mir, aber das beweiſt, daß das Leben nicht
hier zu Ende iſt. Nein, nicht Alles iſt zu Ende, ich fühl' es an
· dem, was mir im Herzen lebt. O Edmond, ich wiederholte es, zu voerzeihen wie Ste, iſt ſchön, iſt groß und erhaben!“
„Sie ſagen das, Mercedes, aber was würden Sie ſagen, wenn Sie die ganze Größe meines Opfers kennten? Nehmen Sie an, der
eerhabene Lenker unſers Geſchicks habe, nachdem die Welt erſchaffen, nachdem das Chaos gelichtet ward, plötzlich inne gehalten, um


