5, ging er eer gegen Alben, vas ſibe, den, lche dieſen n, we lcher demn Ver⸗ n, Ali tief hen, gettd⸗ ſem Grabe Kcache!“
el auf die
mich, die ſlufſchwung
nnliche Ge⸗ Haß fatt
ſoll Gott he erkoren n, gnädige
littel ver⸗ , weshalb
des! ach ja, er.. ach,
entflohen. rTraurig⸗ wie in der roh meines teinplatten cerdes, und c geweint,
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1 vierzehn Jahre lang habe ich übermenſchlich gelitten und jetzt wieder⸗
hole ich es: Mercedes, ich muß mich rächen.“
Und der Graf, fürchtend, den Bitten der Einen, die er ſo ſehr geliebt, nicht länger widerſtehen zu können, rief ſeine Erinnerungen ſeinem Haſſe zu Hilfe.
„Rächen Sie ſich, Edmond,“ rief die gequälte Mutter,„aber nur an dem Schuldigen, an ihm, an mir, aber nicht an meinem Sohne!“
„In der heiligen Schrift ſtehet geſchrieben,“ entgegnete Monte⸗
Chriſto:„Die Sünden der Väter werden zurückfallen auf die
Kinder, bis auf das dritte und vierte Glied. Da Gott dem
Propheten dieſe ſeine Worte dictirt hat, ſoll ich etwa beſſer ſein als Gott?“
„Aber Gott hat Zeit und Ewigkeit, Beides fehlt den
Menſchen.“
Monte Chriſto ſtieß einen Seufzer aus, der faſt einem Gebrüll
glich, und faßte mit beiden Händen in ſein ſchönes Haar.
*„Edmond,“ fuhr Mercedes fort, ihre Arme gegen den Grafen ausſtreckend.„Edmond, ſeit ich Sie kenne, habe ich Ihren Namen angebetet, iſt mir Ihr Andenken heilig geweſen. Edmond, mein Freund, ſoll dieſes edle Bild getrübt werden, welches ſo rein in
dem Spiegel meines Herzens widerſtrahlt? O könnten Sie die
Gebete zählen, die ich für Sie zu Gott geſandt, ſo lange ich Sie lebend wußte und ſeit ich Sie todt geglaubt. Ja todt! Ach, ich glaubte Ihren Leichnam in einer jener Tiefen, in welchen die Kerkermeiſter die Körper ihrer Gefangenen zu verſenken pflegen, und ich weinte. Was anders konnte ich für Sie thun, Edmond,
als weinen und beten? Hören Sie, zehn Jahre lang habe ich jede Naacht denſelben Traum gehabt. Man hat mir geſagt, Sie hätten
fliehen wollen, hätten ſtatt eines andern Gefangenen ſich in den Sack eines Todten gehüllt; man habe dieſen lebenden Leichnam von der Höhe des Schloſſes If herabgelaſſen, und nur der Schrei, den Sie, an den Felſen zerſchmetternd, ausgeſtoßen, habe Ihre ahnungs⸗ loſen Henker aufmerkſam gemacht. Ach, Edmond, ich ſchwöre es bei dem Haupte meines einzigen Sohnes, für den ich Sie um Gnade flehe, zehn Jahre hindurch ſah ich jede Nacht dieſe Scene, hörte ich jede Nacht jenen entſetzlichen Schrei, von dem ich erſtarrt und 74-


