Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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friſchung.

Frau von Morcerf achtete auf jede ſeiner Bewegungen und

hatte alſo auch die abwehrende gegen die Diener bemerkt. Albert, ſagte ſiehaſt Du wohl auf etwas geachtet? Und auf was denn, liebſte Mutter?

Daß der Graf nie bei Herrn von Morcerf hat eſſen wollen. Ja, aber er hat bei mir gefrühſtückt, denn durch dieſes Früh⸗

ſtück wurde er in die Welt eingeführt.

Bei Dir iſt nicht bei Deinem Vater, murmelte Mercedes,

und ſeit er hier iſt, beobachtete ich ihn.

Nun?

Nun, er hat noch nichts angenommen.

Der Graf iſt ſehr mäßig.

Mercedes lächelte ſchmerzlich.

Geh' zu ihm, mein Sohn, und wenn er wieder danken will, ſo gieb es nicht zu!

Aber weshalb?

O, ich bitte Dich, Albert. 1

Der junge Mann küßte die Hand ſeiner Mutter, und eilte wieder zu dem Grafen. MNAndere Erfriſchungen wurden angeboten, Albert präſentirte bem Grafen ſelbſt Eis, er dankte beſtimmt.

Albert kehrte zu ſeiner Mutter zurück, die Gräfin war ſehr bleich.

Siehſt Du, er hat wieder nichts genommen!

Ja, aber weshalb beſchäftigt Dich das ſo ſehr?

Du weißt, mein Sohn, wir Frauen ſind oft ſonderbar. Es

würde mir Vergnügen gemacht haben, den Grafen bei mir irgend

etwas annehmen zu ſehen, und wäre es noch ſo wenig geweſen. Vielleicht kann er ſich nicht an die franzöſiſche Manier gewöhnen, oder er hat irgend eine Lieblingsſpeiſe.

Ach mein Gott nein. Ich habe ihn in Italien von Allem nehmen ſehen, gewiß iſt er heute nicht ganz wohl.

Und, ſagte die Gräfin,da er immer in heißen Ländern

gewohnt hat, iſt er vielleicht weniger empfindlich als ein Anderer

gegen die Hitze.

decktes Geſicht mit dem Taſchentuche, aber er nahm keine Er⸗

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