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„Sie wiſſen, daß er einen andern Namen hat, als Monte⸗ Chriſto?“
„Nein, das wußte ich nicht.“
„Monte-Chriſto iſt der Name einer Inſel, er hat einen Familien⸗Namen.“
„Ich habe ihn nie nennen hören.“
„Ahl ich bin unterrichteter als Sie, er heißt Zaccone!“
„Das iſt möglich.“
„Er iſt aus Malta.“
„Wieder möglich.“
„Sohn eines Rheders.“
„In der That? Aber, meine Gnädige, Sie ſollten das Alles laut erzählen, und Sie würden enormen Beifall finden.“
„Er hat in Indien gedient, iſt Beſitzer einer Goldmine in Theſſalien und kommt nach Paris, um Mineralbäder in Auteuil anzulegen.“
„Der Tauſend,“ rief Albert,„was das für Neuigkeiten ſind, erlauben Sie, meine Gnädige, daß ich ſie verbreite?“
„Ja, aber nach und nach, eine nach der andern, und ohne zu ſagen, daß ſie von mir kommen.“
„Weshalb das?“
„Weil er ein zufällig erforſchtes Geheimniß iſt.“
„Durch wen?“
„Alſo die Neuigkeiten wurden bekannt 4
„Geſtern Abend bei dem Präfecten. Sie begreifen, Paris war über dieſen unerhörten Luxus außer ſich, und die Polizei hat Er⸗ kundigungen eingezogen.“—
„Charmant! es fehlte nur noch, daß der Graf wie ein Land⸗ ſtreicher feſtgenommen würde, unter dem Vorwande ſeines zu großen Reichthums.“
„O das wäre nicht ſo gar unmöglich geweſen, wenn die Er⸗ kundigungen nicht ſo außerordentlich günſtig ausgefallen wären.“
„Armer Graf! Und ahnet er die Gefahr, in der er ſchwebte?“
„Sch glaube nicht.“.
„O dann iſt es Chriſtenpilicht, ihn davon zu benachrichtigen, ich werde alſo nicht ermangeln..
In dieſem Augenblicke näherte ſich ein ſchöner junger Mann


