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„Und haben Sie den Uebrigen eben ſo geantwortet wie mir?“
„Ach, es iſt wahr, Verzeihung, Frau Baronin. Aber beruhigen Sie ſich, wir ſind ſo glücklich, dieſen Mann, der jetzt ſo ganz in der Mode iſt, bei uns zu ſehen, wir gehören zu den Bevorzugten.“
„Waren Sie geſtern in der Oper?“ 3
„Nein.“
„Er war da!“ 3
„Ach wirklich! Und hat dieſer excentriſche Mann wieder irgend etwas Originelles von ſich gegeben?“
„Kann er ſich ohne das zeigen? Die Elsler tanzte im hinkenden Teufel, die griechiſche Prinzeſſin war entzückt; nach der Cachucha warf der Graf ein Bouquet auf das Theater, welches durch einen koſtbaren Ring zuſammengehalten wurde. Im dritten Act erſchien die charmante Tänzerin, mit dieſem koſtbaren Kleinod am Finger... Und wird ſeine griechiſche Prinzeſſin auch hier ſein?“
„Nein, wir müſſen Sie dieſes Vergnügens berauben, ihre Stellung im Hauſe des Grafen iſt noch nicht beſtimmt genug.“
„Aber eilen Sie Frau von Villefort entgegen, mein lieber Graf, ich ſehe, ſie ſtirbt vor Verlangen, Sie zu ſprechen.“
Albert befolgte die Befehle der Baronin und näherte ſich Frau von Villefort, die ſchon den Mund öffnete, als ſie ihn kommen ſah.
„Ich wette,“ rief der junge Graf lachend,„ich weiß, was Sie mir ſagen wollten!“
„Ahl zum Beiſpiel?“ 4
„Werden Sie auch geſtehen, wenn ich recht rathe?“
„Ja.“
„Auf Ehre?“
„Auf Ehre!“
„Sie wollten mich fragen, ob der Graf von Monte⸗Chriſto hier ſein würde?“
„Durchaus nicht. Ich beſchäftige mich augenblicklich nicht mit ihm. Ich wollte Sie nach Nachrichten über Herrn Franz fragen.“
„Ich erhielt geſtern einen Brief von ihm.“
„Und was ſchrieb er?“
„Daß er zugleich mit ſeinem Briefe abreiſen würde.“
„Seien Sie ruhig, er wird kommen.“


