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Gottes igkeit.“ V 81 wir
Lamge ährend
Polizei 3
909
„Merken Sie wohl, mein Herr, daß ich Ihre Wahrhaftigkeit durchaus nicht in Zweifel ziehe, wenn ich ſage: Sind Sie davon überzeugt?“
„Hören Sie, ich habe Herrn Zaccone den Vater gekannt.“
„Ach ſo?“
„Ja, und als ſein Sohn noch ein kleiner Knabe war, habe ich oft mit ihm auf den Schiffs⸗Zimmerplätzen geſpielt.“
„Aber der Titel eines Grafen?“
„Sie wiſſen, der iſt käuflich.“
„In Italien?“
„Ueberall.“
„Aber dieſe, wie man ſagt, unermeßlichen Schätze?“
„Ach, mein Herr, ja, unermeßlich, das iſt das rechte Wort.“
„Wie viel glauben Sie wohl, daß er beſitzt, da Sie ihn kennen?“
„O mindeſtens hundertfünfzig bis zweimalhunderttauſend Livres Renten.“
„Aber man ſprach von drei bis vier Millionen...“
„Jawohl, mein Herr, zweihunderttauſend Livres Renten ſetzen ein Kapital von vier Millionen voraus.“
„Man ſprach aber von vier Millionen Renten?“
„O das iſt unglaublich.“
„Und Sie kennen ſeine Inſel Monte⸗Chriſto?“
„Gewiß, und Jeder, wer zur See von Palermo, Rom oder Neapel nach Frankreich kommt, kennt ſie, weil man daran vorbei⸗
ſegeln muß.“
„Es iſt ein entzückender Aufenthalt, wie man verſichert?“
„Es iſt ein Felſen.“
„Und weshalb hat der Graf einen Felſen gekauft?“
„Eben um Graf zu ſein. Denn in Italien muß jeder Graf auch eine Grafſchaft haben.“
„Sie haben ohne Zweifel von den Jugend⸗Erlebniſſen des Herrn Zaccone reden hören?“
„Des Vaters?“
„Nein des Sohnes.“
„Darüber kann ich keine Auskunft geben, weil ich meinen
jungen Kameraden um dieſe Zeit aus den Augen verloren habe.“
„Er hat den Krieg mitgemacht?“


