Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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Ja, ohne Zweifel, mein Herr Graf, ſagte Monte⸗Chriſto, man wird Ihnen den Stuhl nicht mit Gewalt vor die Thür ſetzen, zum Teufel! Aber ernſthaft, ſagte der Graf, den Ton wechſelnd;haben Sie Luſt zu brechen?

Ich würde hunderttauſend Franken darum geben.

Nun gut, ſeien Sie glücklich, denn Herr Danglars gäbe gern das Doppelte zur Erreichung deſſelben Zweckes.

O mein Gott, iſt dieſes Glück denkbar? rief Albert, obgleich eine leichte Wolke ſeine Stirn bei dieſen Worten verfinſterte.Aber, liebſter Graf, Herr Danglars hat doch Gründe.

Ach ſieh da, die hochmüthige und egoiſtiſche Natur! Da finde ich den Menſchen wieder, welcher der Eigenliebe Anderer mit Aexten zu Leibe gehen will, und welcher ſchreit, wenn man der ſeinigen mit einer Nadel zu nahe kommt.

Nein! aber es ſcheint mir, daß der Herr Danglars...

Von Ihnen entzückt ſein müßte, nicht wahr? Ach, der Ban⸗ quier iſt zugeſtanden ein Mann von ſchlechtem Geſchmack, und iſt noch weit entzückter von einem Andern....

Von wem denn?

Ich weiß es nicht, ſtudiren, betrachten, ergreifen Sie die An⸗ ſpielungen, und ziehen Sie dann Ihren Nutzen daraus.

Gut, ich verſtehe, aber hören Sie, meine Mutter, nein, ich irre mich, mein Vater beabſichtigt einen Ball zu geben.

Jetzt, und um dieſe Jahreszeit?

Die Sommerbälle ſind jetzt Mode.

Und wenn ſie es nicht wären, würde der Gräfin Wunſch allein genügen, ſie Mode zu machen.

Nicht übel; Sie begreifen, dies ſind rein ariſtokratiſche Bälle; die, welche im Monat Juli in Paris bleiben, ſind wahre Pariſer. Hätten Sie wohl die Güte, ſich mit einer Einladung für die Herren Cavalcanti zu befaſſen?

Wann wird der Ball ſtattfinden?

Sonnabend.

Der alte Herr von Cavalcanti wird dann nicht hier ſein.

Nun dann ſeien Sie ſo gütig, wenigſtens den Sohn Entuladen

Hören Sie, Graf, ich kenne ihn nicht.

Wie, Sie kennen ihn nicht?