Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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Deſto ſchlimmer.

Weshalb das? Es ſcheint mir, daß man, Ihrer vergeſſend, nur Ihren Wünſchen zuvorgekommen iſt.

Mein lieber Graf, ich bin ganz in Verzweiflung, denn wenn man nicht von mir ſprach, dachte man gewiß deſto mehr an mich.

Ach, was thut's? Fräulein Danglars vermehrte wenigſtens die Zahl derer, die hier Ihrer dachten, nicht, aber es iſt wahr, ſie konnte zu Hauſe an Sie denken!

Ach, was das anbetrifft, nein, davon bin ich überzeugt, oder wenn ſie an mich dachte, geſchah es ſicherlich nur in derſelben Weiſe, in der ich ihrer gedachte.

Rührende Sympathie! rief der Graf.Alſo Ihr verab⸗ ſcheut Euch?

Hören Sie, ſagte Morcerf,wenn Fräulein Danglars das Weſen danach wäre, Mitleid mit Leiden zu fühlen, die ich nicht für ſie empfinde, und es mir vergälte, daß ich den zwiſchen unſern Familien feſtgeſtellten Heirathscontract damals nicht vollzog, ſo wäre es beſſer für mich. Teufel, ich glaube, Fräulein Danglars würde eine vortreffliche Geliebte ſein, aber als Frau, bravo.

)Alſo, rief Monte⸗Chriſto lachend,ſo denken Sie über Ihre Zukünftige?

O mein Gott, ja, ein wenig brutal, ich gebe es zu, aber genau. Da man nun den Traum nicht in Wirklichkeit verwandeln

kann, ſo muß, um zu einem gewiſſen Zwecke zu gelangen, Fräulein⸗

Danglars allerdings meine Frau werden, das heißt, ſie wird mit mir leben, neben mir denken und ſingen, mir zehn Schritt vom Leibe Muſik und Verſe machen und das während meines ganzen Lebens, o ich bin betäubt, eine Geliebte, mein beſter Graf, das geht vorüber, aber eine Frau! Peſt! das iſt etwas Anderes. Das bleibt, ach ewig, und Fräulein Danglars ſtets ſehen zu müſſen, o das iſt ſchrecklich!

Sie ſind ſchwierig, Graf.

Ja, denn oft denke ich an eine Unmöglichkeit.

Und an welche?

Eine Frau für mich zu finden, wie mein Vater eine für ſich gefunden hat.

beſchrei wird ſc geſtehen dennoch