Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

LXIX. Ein Ball im Sommer.

Denſelben Tag und zu derſelben Stunde, als ſich die Baronin bei dem Procurator befand, fuhr ein Reiſewagen in die Straße du Helder, und zwar in den Hof des Hauſes Nr. 27.

Auf den Arm ihres Sohnes geſtützt, ſtieg Frau von Morcerf aus dieſem Wagen.

Kaum hatte Albert ſeine Mutter in ihr Zimmer geleitet, als er ein Bad und ſeine Pferde verlangte. Als er nun erfriſcht aus den Händen ſeines Kammerdieners hervorgegangen war, fuhr er nach den elyſäiſchen Feldern, zum Grafen von Monte⸗Chriſto.

Der Graf empfing ihn mit ſeinem gewöhnlichen Lächeln. Es war ſonderbar, daß man mit dieſem Manne ſtets nur auf einen gewiſſen Punkt kam. Die, welche eine wärmere Zuneigung erzwingen wollten, ſtießen auf eine Mauer. 5

Morcerf, der ihm mit ausgebreiteten Arme gegengeeilt war, ließ bei ſeinem Anblicke, und ungeachtet ſ ndſchaftlichen Lächelns, n Arme ſinken und wagte kaum, i

Monte⸗Chriſto reichte ſie ihm wie gewd drücken.

Da bin ich, lieber Graf.

Seien Sie mir willkommen.

Ich bin vor einer Stunde angelangt.

Von Dieppe?

Von Treport!

Ach, das iſt wahr!

Und mein erſter Gang iſt zu Ihnen.

Das iſt ſehr freundlich von Ihnen, ſagte Monte⸗Chriſto, wie wenn er die gewöhnlichſten Dinge geſagt hätte.

Nun, laſſen Sie ſehen, was giebt's für Neuigkeiten?