Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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Wirklich, es würde ſchwierig ſein, meinte der Graf.

Jaſt unmöglich, antwortete der Major.

Ich freue mich, daß Sie die Wichtigkeit dieſer Papiere er⸗ kennen.

Das heißt, daß ich ſie als unbezahlbar betrachte.

Jetzt, fuhr der Graf fort,was die Mutter des jungen Mannes anbetrifft...

Was die Mutter des jungen Mannes anbetrifft... wieder⸗ holte der Major beunruhigt.

Die Marcheſa di Corſinari.

Mein Gott! ſagte der Italiener, unter deſſen Tritten die Schwierigkeiten zu ſprießen ſchienen,ſollte man ihrer bedürfen?

Nein, Signor, erwiderte Monte⸗Chriſto,und übrigens hat ſie ja wohl...

Ja, ja, fiel der Major ein,ſie hat.S.

Der Natur ihren Tribut bezahlt..

Achl ja, ſagte der Major ſehr lebhaft. 3

Ich wußte es, ſagte Monte⸗ Chriſto;ſie iſt vor zehn Jahren geſtorben.

und noch beweine ich ihren Tod, Herr Graf, ſagte der Major, ein gewürfeltes Tuch aus ſeiner Taſche ziehend und ein Auge nach dem andern damit berührend.

Ei, lieber Major, beruhigen Sie ſich, wir müſſen Alle einmal ſterben. Jetzt, mein lieber Signor Cavalcanti, begreifen Sie, wie unnöthig es iſt, daß man in Frankreich weiß, daß Sie ſeit fünfzehn Jahren von Ihrem Sohne getrennt waren. Dieſe Geſchichten von

Kinder raubenden Zigeunern finden hier kein Intereſſe mehr. Sie

haben ſihn in einer Penſion in der Provinz ſerziehen laſſen und wollen jetzt, daß er in der Pariſer Welt ſeine Erziehung vollenden ſoll. Darum haben Sie Via⸗Reggio, wo Sie ſeit dem Tode Ihrer Gemahlin wohnen, verlaſſen, das iſt genug.

Glauben Sie?

Gewiß.

Sehr wohl.

Sollte man indeſſen zufällig etwas von dieſer Trennung er⸗

fahren..

Ach ja. Was würde ich ſagen?