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die Civilehen eingeführt, und um eine Civilehe ſchließen zu können,
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muß man ſichere, glaubwürdige Scheine und Zeugniſſe haben.“ „Das iſt ein Unglück, ich habe die Papiere nicht.“ „Nun, glücklicherweiſe habe ich ſie,“ ſagte der Graf. „Sie?“ „Sie haben ſie?“ „Ich habe ſie.“ „Ahl welches Glück!“ meinte der Italiener, der den Zweck ſei⸗
ner Reiſe durch das Fehlen dieſer Papiere ſchon verloren geglaubt
und zugleich befürchtete, daß dieſes Vergeſſen auch einige Schwie⸗ rigkeit bei Auszahlung der achtundvierzigtauſend Franken haben könne.„Ahl welches Glück, Ja ein Glück,“ fuhr er fort,„denn ich wäre nimmermehr darauf gekommen.“
„Potztauſend, das glaube ich, man denkt nicht an Alles. Aber glücklicherweiſe hat der Abbé Buſoni es für Sie bedacht.“
„Ach dieſer liebe Abbé!“
„Er iſt ein vorſichtiger Mann.“
„Er iſt ein bewundernswürdiger Mann,“ ſagte der Italiener,
„und er hat ſie Ihnen zugeſandt?“ „Hier ſind ſie.“ Der Major faltete die Hände voll Bewunderung. „In der Kirche San⸗Paolo di Monte⸗Cattini ſind Sie mit Oliva Corſinari getraut worden; hier das Atteſtat des Prieſters.“ „Ja, meiner Treu, ſo iſt es,“ ſagte der Major, das Papier
eniwunt betrachtend.
„Und hier der Taufſchein des Andrea Cavalcanti, ausgeſtellt von dem Pfarrer von Sarravezza.“
„Alles in der Ordnung,“ ſagte der Major.
„Nun, nehmen Sie dieſe Papiere, die mir nichts nützen können; Sie werden dieſelben Ihrem Sohne geben, der ſie ſorgfältig auf⸗ bewahren wird.“
„Das glaube ich!... denn wenn er ſie verlöre...“
„Nun, wenn er ſie verlöre?“ fragte Monte⸗Chriſto.
„Ei!“ antwortete der Italiener,„dann müßte erſt darum nach Italien geſchrieben werden, und es würde umſtändlich ſein, neue anzuſchaffen.“
Der Graf von Monte⸗EChriſto. 48


