Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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Im Alter von fünf Jahren, Herr Graf! ſagte der Italiener mit einem tiefen Seufzer und zum Himmel gerichteten Blicken.

Armer Vater! ſagte Monte⸗Chriſto.

Dann fuhr er fort:

Ich gebe ihm die Hoffnung, ja das Leben, Herr Graf, in⸗ dem ich ihm ankündige, daß dieſer Sohn, den er ſeit fünfzehn Jahren vergeblich ſuchte, ihm durch Sie wieder zugeführt werden kann.

Der Italiener ſah Monte⸗Chriſto mit einem unerklärlichen Aus⸗ druck von Unruhe an.

Ich kann es, antwortete Monte⸗Chriſto.

Der Major erholte ſich.

Ah! ah! ſagte er,der Brief war alſo durchaus wahr?

Zweifeln Sie daran, lieber Signor Bartolomeo?

Nein, nein, durchaus nicht! Wie denn! ein ernſter Mann aus dem ehrwürdigen Stande der Geiſtlichkeit, wie der Herr Abbé Bu⸗ ſoni, würde ſich nicht einen ſolchen Scherz erlaubt haben; aber Excellenz haben nicht Alles geleſen!

Ach! es iſt wahr, ſagte Monte⸗Chriſto,es iſt noch eine Nachſchrift da..

Ja, wiederholte der Italiener...ja... es... iſt... eine... Nachſchrift da.

Um dem Major Cavalcanti nicht die Verlegenheit zu verur⸗ ſachen, daß er Gelder von ſeinem Banquier entnehmen muß, über⸗ ſende ich ihm einen Wechſel von zweitauſend Franken zu den Reiſe⸗ koſten und weiſe ihn an Sie wegen der Summe von achtund⸗ vierzigtauſend Franken, die Sie an mich zu zahlen haben.

Der Major folgte dieſer Nachſchrift mit den Augen mit merk⸗ licher Seelenangſt.

Gut, begnügte der Graf ſich zu ſagen.

Er ſagt gut, murmelte der Italiener.

Alſo... Herr Graf, ſagte er.

Alſo?... fragte Monte⸗Chriſto.

Alſo, die Nachſchrift... 3

Nun wohll die Nachſchrift...

Iſt von Ihnen eben ſo günſtig aufgenommen worden, wie der Brief ſelbſt?

eben