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hauſe erwartete. Auch hatte er dem klugen Diener kaum ſeinen Na⸗ men genannt, als Monte⸗Chriſto auch ſchon von ſeiner Ankunft un⸗ terrichtet war.
Er wurde in den einfachſten Salon geführt. Der Graf er⸗ wartete ihn daſelbſt, und ging ihm mit lachender Miene entgegen.
„Ah, mein lieber Herr,“ ſagte er,„ſeien Sie mir willkommen, ich erwartete Sie.“
„Wirklich!“ ſagte der Italiener,„Excellenza erwarteten mich?“
„Ja, ich wußte, daß Sie heute um ſieben Uhr kommen würden.“
„Sie wußten, daß ich kam? waren alſo unterrichtet?“
„Vollkommen.“ 1
„Ah, um ſo beſſer! ich fürchtete, ich geſtehe es, daß dieſe kleine Vorſichtsmaßregel vergeſſen ſein könnte.“
„Welche?“
„Sie in Kenntniß zu ſetzen.“
„Ol nein, gewiß nicht!“
„Alſo ſind Sie gewiß, ſich nicht zu irren?“
„Ganz gewiß.“
„Mich, mich ſelbſt erwarteten Ew. Excellenz heute Abend um ſieben Uhr?“
„Sie, wirklich, Sie. Uebrigens laſſen Sie uns einander ver⸗ ſtändigen.“
„Ol wenn Sie mich erwarteten,“ ſagte der Baron aus Lucca, „ſo iſt das eine ſehr unnöthige Mühe.“
„Doch! doch! zur Sicherheit,“ meinte Monte⸗Chriſto.
Der Baron aus Lucca ſchien leicht beunruhigt.
„Laſſen Sie ſehen,“ ſagte Monte⸗Chriſto,„ſind Sie nicht der Herr Marcheſe Bartolomeo Cavalcanti?“
„Bartolomeo Cavalcanti,“ wiederholte der Fremde fröhlich, „ſo iſt es.“
„Geweſener öſterreichiſcher Major?“
„War ich Major?“ fragte der alte Krieger ſchüchtern.
„Ja,“ antwortete Monte⸗Chriſto,„Major waren Sie. Dieſen Titel giebt man in Frankreich dem Grade, den Sie in Italien hatten.“
„Gut,“ ſagte der Mann aus Lucca,„ich verlange nichts Beſſeres, aber, Sie verſtehen...“
ein u Floter von
Signe


