Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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737 haglich. Der Graf ſagte ihm, indem er ihn hinaus begleitete, einige leiſe Worte, auf die er erwiderte:

Sehr gern, Herr Graf, ich werde kommen.

Der Graf kam zu dem jungen Morcerf zurück.

Bedenken Sie nicht bei reiflicher Ueberlegung, ſagte er zu ihm,daß Sie Unrecht thaten, auf die Weiſe gegen Dobray von Ihrer Schwiegermutter zu ſprechen?

Bitte, Graf, ſagte Morcerf,bitte, ſagen Sie nicht ſchon im

Voraus dieſes Wort.

Iſt die Gräfin wirklich und ohne Uebertreibung ſo ſehr gegen dieſe Heirath?

,SSo ſehr, daß die Baronin ſelten in unſer Haus kommt, und daß meine Mutter, ich glaube, noch keine zwei Mal bei Danglars geweſen iſt.

Dann, ſagte der Graf,fühle ich mich ermuthigt, offen mit Ihnen zu ſprechen. Herr Danglars iſt mein Banquier, Herr von Villefort hat mich mit Höflichkeiten überhäuft, aus Dankbarkeit für den Dienſt, den ein glücklicher Zufall mich in den Stand ſetzte, ihm leiſten zu können. Ich ſehe daher eine Reihenfolge von Diners und Routs voraus. Um nun nicht als Schmarotzer dazuſtehen, ja wenn Sie wollen, auch, um das Verdienſt zu haben, den Andern zuvorgekommen zu ſein, habe ich mir vorgenommen, Herrn und Frau von Danglars, Herrn und Frau von Villefort, nach meinem Land⸗ hauſe in Auteuil einzuladen. Wenn ich nun Sie, ſowie Herrn und Frau Gräfin von Morcerf zu dieſem Diner einlade, wird das nicht wie eine Art Verlobungsfeſt ausſehen, oder wird nicht wenigſtens die Frau Gräfin von Morcerf die Sache aus dieſem Geſichtspunkte betrachten? beſonders wenn der Herr Baron von Danglars mir die Ehre erzeigt, ſeine Tochter mit zu bringen. Dann wird Ihre Frau Mutter einen Groll auf mich werfen, was ich gar nicht, ſon⸗ dern gerade das Gegentheil wünſche, was ich Sie bitte, ihr, ſo oft es die Gelegenheit mit ſich bringt, zu ſagen, damit es beſſer in ihrem Gedächtniſſe bleibt.

Meiner Treu, Graf, erwiderte Morcerf,ich danke Ihnen unendlich, daß Sie ſo offen gegen mich ſind, und nehme die Aus⸗ ſchließung, die Sie mir anbieten, an. Sie ſagen, daß Sie wün⸗ Der Graf von Monte⸗Chriſto. 47