Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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73⁵

206 auf 409 geſtiegen, und der kluge Banquier hat viel zu 206 gekauft. Er muß dreihunderttauſend Livres gewonnen haben?

Das iſt noch nicht ſein beſter Schnitt, ſagte Morcerf;hat er nicht dieſes Jahr eine Million in den ſpaniſchen Bons gewonnen?

Hören Sie, Lieber, ſagte Lucian,hier der Herr Graf von Monte⸗Chriſto wird Ihnen mit den Italienern ſagen:

Danaro e santità

Meta della metaà*). Und das iſt noch viel. Auch beantworte ich ſolche Erfahrungen immer nur mit Achſelzucken.

Aber Sie ſprachen von Hayti, ſagte Monte⸗Chriſto.

Ah! Hayti, das iſt ein ander Ding: Hayti iſt das Ecarté des franzöſiſchen Börſenſpiels. Man kann für Boutllotte ſchwärmen, das Whiſt lieben, in das Boſton vernarrt ſein, und dennoch alles deſſen müde werden; aber auf das Ecarté kommt man immer wieder zurück, das iſt eine Sache für ſich. Alſo, Herr Danglars hat geſtern zu 406 verkauft, und dreimalhunderttauſend Franken eingeſteckt; hätte er bis heute gewartet, wo die Fonds auf 205 ge⸗ fallen ſind, hätte er, ſtatt dreimalhunderttauſend Franken zu gewin⸗ nen, zwanzig⸗ oder fünfundzwanzigtauſend verloren.

Und warum ſind die Fonds von 409 wieder auf 206 ge⸗ fallen? fragte Monte⸗Chriſto.Sie müſſen mir verzeihen, ich bin ſehr unwiſſend in allen dieſen Börſen⸗Intriguen.

Weil, antwortete Albert lachend,die Nachrichten auf ein⸗ ander folgen, aber einander nicht gleichen.

Ach Teufel, meinte der Graf,Herr Danglars ſetzt in einem Tage dreimalhunderttauſend Franken auf's Spiel! Eil er iſt alſo wirklich ungeheuer reich?

Er iſt es eigentlich nicht, der dieſes Spiel treibt, rief Lucian lebhaft,es iſt Madame Danglars; ſie iſt wahrhaft uner⸗ ſchrocken.

Aber Sie, der Sie vernünftig ſind, Lucian, und die wenige Haltbarkeit der Nachrichten kennen, weil Sie an der Quelle ſind, Sie ſollten ſie zurück halten, ſagte Albert lächelnd..

13*) Geld und Heiligkeit die Hälfte der Hälfte.

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