Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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lich gewinnen Sie goldene Pokale und ſchenken dieſelben hübſchen Frauen.

Und wer zum Teufel hat Ihnen alle dieſe meine Thorheiten mitgetheilt?

Potz Blitz! die Erſte, Frau von Danglars, die vor Begierde

ſtirbt, Sie in ihrer Loge zu ſehen, oder vielmehr Sie in derſelben ſehen zu laſſen; die Zweite, das Journal Beauchamp's; und die Dritte, meine eigene Erfindungsgabe. Warum nennen Sie Ihr Pferd Vampa, wenn Sie incognito bleiben wollen?

Ah! das iſt wahr! ſagte der Graf,das war unüberlegt.

Aber ſagen Sie mir doch, kommt der Graf nicht zuweilen in die

Oper? Ich habe mich nach ihm umgeſehen und ihn nirgends ent⸗ decken können.

Er wird heute Abend kommen.

Und wohin?

In die Loge der Frau Baronin, glaube ich..

Iſt dieſe reizende, junge Dame, die bei ihr iſt, ihre Tochter?

Ja.

Ich mache Ihnen mein Compliment darüber!

Morcerf lächelte.

Wir ſprechen darüber ein anderes Mal weitläufiger, ſagte er.Wie finden Sie die Muſik?

Welche Muſik?

Nun! die, welche wir ſoeben gehört haben.

Ich finde, daß ſie dafür, daß ein Menſch ſie componirt hat, ſehr ſchön iſt, und geſungen von Vögeln mit zwei Beinen und ohne Federn, wie weiland Diogenes ſagte.

Ah! ſo. Aber mein lieber Graf, man ſollte denken, Sie könnten die ſieben Chöre des Paradieſes hören, wenn Sie Luſt hätten.

Nun ja, es iſt dem einigermaßen ſo. Wenn ich wundervolle Muſik hören will, Vicomte, Muſik, wie kein ſterbliches Ohr ſie je gehört hat, ſo ſchlafe ich.

Ei! dann ſind Sie hier am rechten Orte, ſchlafen Sie, mein beſter Graf, ſchlafen Sie, dazu iſt die Oper eigens erfunden. Nein wahrlich; Ihr Orcheſter macht zu viel Spectakel. Um