Teil eines Werkes 
4 (1870)
Entstehung
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neigt, derſelben dieſen Beſuch angekündigt; dieſe indeſſen hatte ſich begnügt, lächelnd den Kopf zu ſchütteln, und zu gleicher Zeit erſchien, wie um zu beweiſen, wie gegründet Eugenie's Ableugnung ſei, Morcerf in einer Seitenloge des erſten Ranges, welches die der Comteſſe G... war.

Ah! Sie hier, Herr Reiſender, ſagte dieſe, ihm mit aller Herzlichkeit alter Bekanntſchaft die Hand reichend;es iſt ſehr liebens⸗ würdig von Ihnen, daß Sie mich erkannt haben, und beſonders, daß Sie mich mit Ihrem erſten Beſuche beehren.

Seien Sie überzeugt, gnädige Frau, antwortete Albert,daß ich, wenn ich Ihr Hierſein gewußt und Ihre Adreſſe gehabt hätte, nicht bis jetzt gewartet haben würde. Aber erlauben Sie mir, Ihnen meinen Freund, den Baron von Chateau⸗Renaud, vorzuſtellen, einen der wenigen Edelleute, die in Frankreich bleiben, und durch

waren. Chateau⸗Renaud grüßte. Ah! Sie waren beim Rennen, Herr Baron? ſagte die Comteſſe lebhaft. Ja, gnädige Frau. Nun dann, fuhr die Comteſſe eifrig fort,können Sie mir

ſagen, wem das Pferd gehörte, das den Preis des Jockey⸗Clubbs gewann?

Nein, gnädige Frau, antwortete Chateau⸗Renaud,ich fragte Albert ſoeben danach.

Iſt Ihnen viel daran gelegen, Frau Gräfin? fragte Albert.

Woran?

Den Herrn des Pferdes zu kennen.

Unendlich viel. Denken Sie ſich... oder ſollten Sie zufällig wiſſen, wer er iſt, Vicomte?

Gnädige Frau, Sie wollten etwas erzählen; denken Sie ſich, ſagten Sie.

Nun gut! Denken Sie ſich, daß jener prächtige Fuchs und jener allerliebſte Jockey mit der roſenfarbenen Jacke mir beim erſten Anblicke eine ſo lebhafte Sympathie eingeflößt hatten, daß ich Ge⸗ lübde für ſie that, als hätte ich mein halbes Vermögen für ihren Sieg eingeſetzt; auch war ich, als ich ſie den andern Rennern um

den ich erfahren habe, daß Sie bei dem Rennen des Marsfeldes

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