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gezeichnete Perſönlichkeit derſelben; ihre zarten, ſchmalen, weißen Hände, ihr wie Perlenmutter glänzender Hals, ihre marmorgleichen, häufig die Farbe wechſelnden Wangen gaben ihr auf den erſten Anblick das Anſehen jener ſchönen Engländerinnen, die man poetiſch genug mit Schwänen verglichen hat, die ſich im Waſſer ſpiegeln.
Sie kam alſo und fand bei ihrer Mutter den Fremden, von dem ſie ſchon ſo viel reden gehört hatte; ſie grüßte ohne mädchen⸗ hafte Ziererei, ohne die Augen verlegen niederzuſchlagen, mit einer anmuthigen Unbefangenheit, welche die Aufmerkſamkeit des Grafen verdoppelte. Er ſtand auf.—
„Fräulein von Villefort, meine Stieftochter,“ ſagte Frau von Villefort, nach dem Grafen gewendet und mit dem Finger auf Valentine deutend, indem ſie ſich in ihrem Sopha zurücklehnte.
„Und der GEraf von Monte⸗Chriſto, König von China, Kaiſer von Cochinchina,“ ſagte der junge Schlingel, ſeiner Schweſter einen boshaften Blick zuwerfend.
Dieſes Mal erbleichte Frau von Villefort, und wollte eben dieſen jungen Flegel, der auf den Namen Eduard hörte, tüchtig ſchelten, als der Graf zu ihrer Verwunderung lächelte und das Kind mit Wohlgefallen zu betrachten ſchien, was die Freude und Begeiſterung der Matter auf den höchſten Grad erhob.
„Aber, gnädige Frau,“ ſprach der Graf, die Unterhaltung wieder anknüpfend und Frau von Villefort und Valentine abwechſelnd an⸗ ſehend,„hatte ich nicht ſchon die Ehre, Sie und das Fräulein ſchon irgendwo zu ſehen. Ich dachte ſchon darüber nach, aber als Fräu⸗ lein Villefort eintrat, warf ihr Anblick einen Lichtſtrahl mehr auf eine unbeſtimmte Erinnerung.“
„Das iſt nicht wahrſcheinlich, Herr Graf; Herr von Villefort liebt die Welt nicht ſehr, und wir kommen wenig aus,“ erwiderte die junge Frau.
Auch war es richt in Geſellſchaft, wo ich das Fräulein und auch Sie, gnädige Frau, ſowie auch dieſen reizenden, kleinen Taugenichts geſehen habe. Die Pariſer Geſellſchaft iſt mir überdem völlig fremd, denn ich bin, wie ich ſchon die Ehre hatte, Ihnen zu ſagen, erſt ſeit einigen Tagen und zum erſten Male in Paris. Nein, wenn Sie erlauben, daß ich mich beſinne... warten Sie.“... Der Graf legte die Hand an die Stirn, um ſeine Erinnerungen zu ſammeln.
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