Teil eines Werkes 
3 (1870)
Entstehung
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llein und auch n Taugenichts derdem völlig nen zu ſagen, Nein, wenn .. Der Graf zu ſammeln.

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Nein, es war außerhalb... es war... ich weiß nicht... aber ich dächte, dieſe Erinnerung wäre untrennbar von einem ſchönen, ſonnigen Tage und einer Art kirchlichem Feſte... Das Fräulein hatte Blumen in der Hand, das Kind verfolgte einen ſchönen Pfau in einem Garten, und Sie, gnädige Frau, ſaßen in einer Laube.... Helfen Sie mir doch, gnädige Frau; erinnert alles dieſes, was ich Ihnen da ſage, Sie an nichts?

Nein, wirklich, antwortete Frau von Villefort;ich dächte, Herr Graf, wenn ich Sie irgendwo getroffen hätte, würde die Er⸗ innerung an Sie nicht ſo ganz aus meinem Gedächtniſſe ent⸗ ſchwunden ſein.

Der Herr Graf hat uns vielleicht in Italien geſehen, ſagte Valentine ſchüchtern.

Wirklich in Italien... das iſt möglich, ſagte Monte⸗Chriſto. Sie waren in Italien, mein Fräulein?

Frau von Villefort und ich waren vor zwei Jahren dort. Die Aerzte, für meine Bruſt fürchtend, hatten mir die Luft von Neapel empfohlen. Wir gingen über Bologna, Perugia und Rom.

Ah, es iſt wahr, mein Fräulein, rief Monte⸗Chriſto,wie dieſe einfache Andeutung gleich meine Erinnerungen fixirt. In Perugia, am Frohnleichnamsfeſte, in dem Garten der Poſt⸗Herberge hat uns der Zufall zuſammengeführt, Sie, gnädige Frau, das Fräu⸗ lein, Ihren Sohn und mich, der ich mich erinnere, daß ich damals die Ehre hatte, Sie zu ſehen.

Ich erinnere mich vollkommen an Perugia, Herr Graf, an die Poſt⸗Herberge und das Feſt, deſſen Sie erwähnen, ſagte Frau von Villefort;aber ſo ſehr ich mich auch meines treuloſen Gedächtniſſes ſchäme, kann ich mich immer noch nicht erinnern, daß ich bei der Gelegenheit die Ehre gehabt haben ſollte, Sie zu ſehen.

Das iſt ſonderbar, mir geht es eben ſo, ſagte Valentine, ihre ſchönen Augen zu Monte⸗Chriſto aufhebend.

Oh, ich erinnere mich, meinte Eduard.

Ich will Ihnen helfen, gnädige Frau, fuhr der Graf fort. Es war ein glühend heißer Tag geweſen; Sie warteten auf Pferde, die wegen des Feſtes lange ausblieben. Das Fräulein verlor ſich in die Tiefe des Gartens und Ihr Sohn verſchwand, indem er dem Vogel nachlief.

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