Teil eines Werkes 
3 (1870)
Entstehung
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Se alle sei della matina le quattro mile piastri non sono nelle mie mani, alle sette, il conte Alberto avrà cessato di vivere.

Luigi Vampa. Was ſagen Sie dazu? fragte Franz. Haben Sie die Summe, die verlangt wird? Ja, bis auf achthundert Piaſter. Der Graf ging an ſeinen Secretair, öffnete ihn und zog ein ganz mit Gold gefülltes Fach auf.

Ich hoffe, ſagte er zu Franz,daß Sie mir nicht die Kränkung anthun werden, ſich an Jemand anders als an mich zu wenden?

Sie ſehen im Gegentheil, daß ich geraden Weges zu Ihnen komme, verſetzte Franz.

Und ich danke Ihnen dafür; nehmen Sie.

Dabei zeigte er auf das goldgefüllte Fach.

Iſt es denn nothwendig, dem Luigi Vampa dieſe Summe zu ſenden? fragte der junge Mann, den Grafen forſchend anſehend.

Tauſend! ſagte dieſer,überzeugen Sie ſich ſelbſt. Die Nachſchrift iſt verſtändlich und entſchieden.

Ich ſollte denken, Sie könnten ein Mittel ausfindig machen, welches den Handel ſehr vereinfachen würde, erwiderte Franz.

Und welches? fragte der Graf erſtaunt.

Zum Beiſpiel, wenn wir Beide zu Luigi Vampa gingen, ſo bin ich ſicher, daß wir die Freilaſſung Alberts von ihm erhielten.

Und welchen Einfluß meinen Sie, den ich auf dieſen Banditen haben könnte?

Haben Sie ihm nicht einen Dienſt erzeigt, den er ſo leicht

nicht pergeſſen wird?

Und welchen?

Haben Sie nicht dem Peppino das Leben gerettet?

Ah! ah! ſagte der Graf,wer hat Ihnen das geſagt?

Was iſt daran gelegen! ich weiß es.

Der Graf blieb einen Augenblick ſtumm, mit zuſammen⸗ gezogenen Augenbrauen.

Und wenn ich zu Vampa ginge, würden Sie mich begleiten? Wenn meine Geſellſchaft Ihnen nicht unangenehm iſt!

9 dl

Der