Teil eines Werkes 
3 (1870)
Entstehung
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Sono d di

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Nun wohl! es ſei; das Wetter iſt ſchön, eine Spazierfahrt in der Campagna Romana kann uns nur wohlthun.

Müſſen wir Waffen mitnehmen?

Wozu?

Geld?

Nicht nöthig. Wo iſt der Bote?

Auf der Straße.

Er erwartet Antwort?

Ja.

Wir müſſen doch wiſſen, wohin wir uns zu wenden haben; ich werde ihn rufen.

Vergebens, er wollte nicht mit mir heraufkommen.

Zu Ihnen vielleicht nicht; zu mir zu kommen, wird er keine Schwierigkeiten machen.

Der Graf trat an das Fenſter des Cabinets, welches nach der Straße führte und pfiff auf eine beſondere Art. Der Mann im Mantel kam näher.

Salite! ſagte der Graf, wie wenn er einem Diener einen Befehl gäbe.

Der Bote gehorchte augenblicklich, mit angelegentlicher Eile ſogar; er ſprang in das Hotel, und ſtand fünf Secunden darauf in der Thür des Cabinets.

Ahl! biſt Du's, Peppino? ſprach der Graf.

Peppino warf ſich ſtatt zu antworten, dem Grafen zu Füßen und bedeckte deſſen Hände mit Küſſen.

Ah! ah! ſprach der Graf,Du haſt noch nicht vergeſſen, daß ich Dir das Leben gerettet habe! das iſt viel, denn es ſind ja heute ſchon acht Tage.

Nein, Excellenza, ich werde es niemals vergeſſen! antwortete Peppino mit dem Ausdrucke der tiefſten Dankbarkeit.

Niemals! das iſt lange; indeſſen, es iſt ſchon viel, daß Du

es glaubſt. Steh' auf und antworte.

Peppino warf einen ängſtlichen Blick auf Franz. O! vor Excellenza kannſt Du dreiſt ſprechen, ſagte er,es

iſt einer meiner Freunde. Sie verzeihen, daß ich Ihnen dieſen

Titel gebe, ſagte er franzöſiſch zu Franz;es iſt nothwendig, um ſein Vertrauen zu gewinnen.