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Sie mich ſorgen, und morgen, wenn Sie aufſtehen, ſollen Sie zwiſchen einer Menge Hüte, Hoſen und Weſten, mit denen Sie zu⸗ frieden ſein werden, die Auswahl haben.“
„Verlaſſ' Dich auf unſern Wirth, mein Lieber,“ ſagte Franz, zer hat ſich ſchon als einen Mann gezeigt, der Rath zu ſchaffen weiß. Laſſ' uns jetzt eſſen und nach dem Eſſen„die Italienerin in Algier“ ſehen.“
„So mag es ſein,“ antwortete Albert,„aber Ihr, Meſſer Paſtrini, bedenkt, daß der Herr Baron und ich die größte Wichtig⸗ keit darauf legen, die uns von Euch verſprochenen Kleider morgen zu haben.“—
Der Wirth wiederholte ſeinen Gäſten nochmals, daß ſie durch⸗ aus ſich nicht zu beunruhigen brauchten, und gut bedient werden ſollten. Franz und Albert gingen nun in ihr Zimmer hinauf, um ſich der Bajazzo⸗Coſtüme zu entledigen. Albert bewahrte ſorglich ſeinen Veilchenſtrauß auf, der ihm morgen als Erkennungszeichen dienen ſollte. Die beiden Freunde ſetzten ſich zu Tiſche; aber während des Eſſens konnte Albert ſich nicht enthalten, über den auffallenden Unter ſchied zwiſchen der Geſchicklichkeit des Koches ihres Wirthes und desjenigen des Grafen von Monte⸗Chriſto ſeine Be⸗ merkungen zu machen. Franz ſah ſich ſeines Vorurtheils gegen den Grafen ungeachtet, genöthigt, ſeinem Freunde beizupflichten.
Bei dem Deſſert fragte der Laquai nach der Stunde, zu welcher die Herren den Wagen befählen. Sie ſahen einander an, beide befürchtend, unbeſcheiden zu ſein. Der Laquai verſtand ſie.
„Seine Excellenz, der Herr Graf von Monte⸗Chriſto,“ ſagte er, „haben beſtimmten Befehl gegeben, daß die Equipage den ganzen Tag zur Dispoſition der gnädigen Herren ſtehen ſolle. Dieſelben können alſo darüber beſtimmen, ohne ſich im Geringſten zu geniren.“
Die Freunde beſchloſſen, die Güte des Grafen nicht zurückzu⸗ weiſen, befahlen anzuſpannen, und machten, während dies geſchah, ihre Abendtoilette. Darauf fuhren ſie nach dem Theater Argentina und nahmen in des Grafen Loge Platz.
Während des erſten Aktes erſchien die Comteſſe G.... in der ihrigen; ihr erſter Blick war dahin gerichtet, wo ſie am vorigen Abend den räthſelhaften Unbekannten geſehen hatte; ſie erblickte alſo Franz und Albert in der Loge deſſen, über den ſie vor vierund⸗


