Teil eines Werkes 
2 (1870)
Entstehung
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iſt genug. Gebt dem Kutſcher die Adreſſe des Hauſes und ſeit auf der Treppe, um uns zu führen.

Der Haushofmeiſter empfahl ſich und wollte gehen.

Ach! rief der Graf ihm nach,ſeid ſo gut Paſtrini zu fragen, ob er die tavolette ſchon hat und ſie nebſt dem Programm der Hin⸗ richtung mir zukommen laſſen will.

Laſſen Sie, fiel Franz ein und zog ſein Notizbuch aus der Taſche;ich habe die tavolette ſchon gehabt und ſie mir abge⸗ ſchrieben.

Schön! Ihr könnt Euch alſo zurückziehen, Herr Bertuccio, für jetzt bedarf ich Eurer nicht. Doch beſtellt, daß es uns ange⸗ zeigt wird, wenn das Frühſtück ſervirt iſt. Sie werden mir doch das Vergnügen machen, mit mir zu frühſtücken, meine Herren?

Aber wirklich, Herr Graf, ſagte Albert,das hieße Ihre Güte mißbrauchen.

Nein, im Gegentheil, Sie machen mir das größte Vergnügen; in Paris werden Sie mir das Alles zurückgeben, Einer von Ihnen, oder auch vielleicht alle Beide. Herr Bertuccio, laßt drei Couverts auflegen.

Er nahm nun das Notizbuch aus Franzen's Hand.

Wir ſagen alſo, fuhr er mit einem Tone fort, wie man die öffentlichen Bekanntmachungen zu leſen pflegt:daß heute, den 22. Februar, hingerichtet werden ſollen, Andrea Rondolo, wegen Ermordung des ſehr ehrwürdigen und ſehr achtbaren Don Cäſar Torlini, Canonicus der Kirche von Santo⸗Giovanni di Laterano, und Peppino, genannt Rocca Priori, wegen überwieſenen Einver⸗ ſtändniſſes mit dem verabſcheuungswürdigen Banditen Luigi Vampa und den Männern ſeiner Bande. Hm!... Der Erſte wird mazzolato, der Andere decapitato, enthauptet werden. Ja, wirklich, ſagte der Graf,ſo war es beſtimmt, aber ich glaube, daß die Sache ſeit geſtern ſich geändert hat und daß die Feierlichkeit nicht ganz nach dem Programm vor ſich gehen wird.

Pah! fiel Franz ein.

Ja, ich brachte den geſtrigen Abend bei dem Cardinal Ros⸗ piglioſi zu und da war die Rede von einem Aufſchub der Hinricht⸗ ung des Einen der beiden Verurtheilten. Des Andrea Rondolo? fragte Franz.