Teil eines Werkes 
2 (1870)
Entstehung
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machen, die Comteſſe in dem Coſtüm einer Bäuerin von Puzzuola oder Sorrento uns begleiten will, wird die Maskerade vollſtändig, und ſie iſt ſicher ſchön genug, um für das Original zu der Frau mit dem Kinde gelten zu können.

Pardieu! rief Franz,für dieſes Mal haſt Du Recht, Albert, das iſt wirklich eine köſtliche Idee.

Und ganz national, mein Lieber! Ha! meine Herren Römer, Ihr meint, wir ſollen zu Fuß, wie die Lazzaroni durch die Straßen laufen? und das deshalb, weil Ihr nicht Wagen und Pferde genug habt; gut, man wird ſie erſetzen.

Und haſt Du dieſen herrlichen Plan ſchon irgend Jemand mitgetheilt?

Unſerm Wirth. Als ich nach Hauſe kam, ließ ich ihn herauf kommen und theilte ihm meinen Einfall mit. Er verſicherte mich, daß nichts leichter zu bewerkſtelligen ſei. Ich wollte die Hörner der Ochſen vergolden laſſen, aber er ſagte mir, daß dazu drei Tage erforderlich ſein würden; auf dieſe überflüſſige Ausſchmückungen müſſen wir alſo Verzicht leiſten.

Und wo iſt er?

Wer?

Nun der Wirth.

Er erkundigt ſich nach dem, was wir zu unſerem Aufzuge be⸗ dürfen, denn morgen möchte es zu lange aufhalten.

Wir bekommen alſo heute Abend noch Beſcheid?

Ich hoffe es.

In dieſem Augenblicke ſteckte Meſſer Paſtrini den Kopf zur Thüre herein.

Permesso? rief er.

Gewiß iſt es erlaubt, rief Franz.

Nun," fragte Albert,habt Ihr den gewünſchten Karren und die verlangten Ochſen aufgetrieben?

Ich habe Beſſeres als das gefunden, antwortete der Wirth mit der zufriedenſten Miene von der Welt.

Ach! mein lieber Wirth, rief Albert,nehmt Euch in Acht, uns nicht zu viel zu verſprechen. 8

Halten Excellenza's ſich an mich, antwortete der Warih iüit. ſicherem Tone.