Teil eines Werkes 
2 (1870)
Entstehung
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XXVIII.

Die Erzählung.

Vor Allem, ſagte Caderouſſe,muß ich Sie, Herr Abbé, bitten, mir eins zu verſprechen.

Was? fragte der Abbé.

Daß niemals, Sie mögen von meiner Erzählung Gebrauch machen oder nicht, Jemand erfahre, daß Sie die Umſtände, welche Sie jetzt erfahren werden, durch mich wiſſen; denn die, von denen ich zu erzählen habe, ſind reich und mächtig, und wenn ſie mich nur mit der Fingerſpitze berührten, würden ſie mich knicken wie Rohr.

Seid ruhig, mein Freund, verſicherte der Abbé,ich bin Prieſter und das Geheimniß der Beichte ruht ſicher in meiner Bruſt. Erinnert Euch, daß wir keinen andern Zweck haben, als den, den letzten Willen unſeres Freundes würdig zu vollziehen. Redet ohne Zurückhaltung, aber auch ohne Haß; ſagt die Wahrheit, die ganze Wahrheit. Ich kenne die Perſonen nicht, von denen Ihr reden ſollt, und werde ſie wahrſcheinlich niemals kennen lernen; übrigens bin ich nicht Franzoſe, ſondern Italiener; ich diene Gott und nicht den Menſchen, und werde in mein Kloſter zurückgehen, welches ich nur verlaſſen habe, um die letzten Bitten eines Sterbenden zu er⸗ füllen.

Dieſes Verſprechen ſchien Caderouſſe eine gewiſſe Sicherheit zu geben.

Nun wohl! ſagte er,dann will ich ſogar mehr thun als

Sie verlangen, ich will Sie die Freunde kennen lehren, die der

arme Edmond für aufrichtig ergeben hielt. Fangt mit ſeinem Vater an, wenn es Euch gleich iſt, ſagte

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