Teil eines Werkes 
2 (1870)
Entstehung
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K

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Armer Edmond,.. übrigens iſt es am beſten, daß er es nicht er⸗

fahren hat; es würde ihm zu ſchwer geworden ſein, ihnen im Augen⸗ blicke ſeines Todes zu vergeben,... und man mag ſagen, was man will, fuhr Caderouſſe mit einer Art roher Poeſie fort,ich fürchte viel mehr die Verwünſchungen der Todten, als den Haß der Lebenden.

Dummkopf! ſagte oben die Carconte.

Wißt Ihr denn, fuhr der Abbé zu fragen fort,was dieſer Fernand eigentlich gegen Dantes verbrochen hat?

Ob ich es weiß?... nun ich glaube wohl!

Dann redet.

Gaspard, thue was Du willſt, ich kann es Dir nicht wehren, aber wenn Du mir folgen wollteſt, ſagſt Du nichts.

In dieſem Falle glaube ich, daß Du Recht haſt, Frau, ſagte Caderouſſe.

Ihr wollet alſo nichts ſagen? entgegnete der Abbé.

Wozu? verſetzte Caderouſſe.Wenn der Junge noch am Leben wäre, und käme zu mir, um alle ſeine Feinde und Freunde kennen zu lernen, dann wäre es etwas Anderes; ſo aber ruht er in der Erde, wie Sie mir geſagt haben, er kann weder haſſen, noch ſich rächen, laſſen wir das.

Ihr wollt alſo, ſagte der Abbé,daß ich dieſen Leuten, die Ihr als Unwürdige, als falſche Freunde bezeichnet, geben ſoll, was zur Belohnung der Treue beſtimmt war?

Es iſt wahr, Sie haben Necht, ſagte Caderouſſe,übrigens, was würden die ſich jetzt auch aus dem Vermächtniſſe des armen Edmond machen? das wäre ein Waſſertropfen, der in's Meer fiele.

Nicht zu rechnen, daß jene Leute Dich mit einem Winke ver⸗ nichten könnten, ſagte die Frau.

Wie ſo? ſind denn jene Leute reich und mächtig geworden?

Sie wiſſen alſo ihre Geſchichte nicht?

Nein, erzählt ſie mir.

Caderouſſe ſchien ſich einen Augenblick zu bedenken.

Nein, ſagte er,es iſt zu lang.

Wie Ihr wollt, Freund, ſagte der Abbé mit der gleich⸗ gültigſten Miene von der Welt,ich ehre Eure Bedenklichkeiten; Ihr handelt übrigens als ein ſehr kluger Mann, reden wir nicht