Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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ngewißheit ſchwebte er noch, als der Patron, der auen zu ihm hatte und ihn in ſeinem Dienſte zu be⸗ e, ihn eines Abends am Arm nahm und ihn in die

üͤtet hatt la Via del Oglio führte, welche ein Sammelplatz aller ſafen 8 tenden Schmuggler Livorno's war. Dort wurden die Ange⸗ n in di geiten der Küſtenſchifferei abgehandelt. Dantes hatte ſchon 2 Enn einige Male dieſe Seemannsbörſe beſucht, und bei Beobachtung ne mel dieſer kühnen Seeräuber, die von dem Küſtenhandel zweitauſend

Bug Meilen in der Runde, lebten, ſich gefragt: welche Macht ein Mann

erlangen müſſe, der im Stande wäre, dieſe Kräfte nach ſeinem em argen Willen zu lenken. Dieſes Mal war die Rede von einer bedeutenden ene am Unternehmung, nämlich von einem mit türkiſchen Teppichen, levanti⸗ wi Scif⸗ ſchen Seidenſtoffen und Cachemirs beladenen Schiffe, deſſen Ladung Facopo war auf einem neutralen Terrain in Empfang genommen werden und von da nach den franzöſiſchen Küſten befördert werden mußte. Die Ednond Frage war nun, wie dies am beſten zu bewerkſtelligen ſei, denn es er früher handelte ſich um fünfzig bis ſechszig Piaſter für den Mann.

ugglern der Der Patron der jeune Amélie ſchlug die Inſel Monte⸗Chriſto Zeichen, an zum Landungs⸗ und Umladungs⸗Platze vor, weil dieſelbe völlig un⸗ t Er war. bewohnt, alſo auch frei von Soldaten und Douaniers, eigens zu dergeſeget, ¹den Zeiten des Olymps, von Mercur, dieſem Beſchützer der Kauf⸗

en, daſelbſt leute und Diebe, die wir für ſehr zweierlei halten, die Alten aber ſeine Ver⸗ in eine Categorie ſetzten, hier mitten in das Meer geworfen zu ſein ſchien. r auf ſene Bei dem Namen Monte⸗Chriſto zitterte Dantes vor Freude: nte, daer er ſtand auf, um ſeine Bewegung zu verbergen und ging in dem ſchon übder mit Tabaksrauch erfüllten Gemache umher, in welchem die Mund⸗ dſich unter arten aller Erdtheile ſich in der Lingua franca vereinigten. Der to begeben. Vorſchlag auf Monte⸗Chriſto zu landen, fand ungetheilten Beifall, ſeine Nach⸗ es wurde entſchieden, in der folgenden Nacht nach Monte⸗Chriſto ie Aufmert. unter Segel zu gehen. Edmond, der hauptſächlich um Rath gefragt den erreen, wurde, war der Meinung, daß die Inſel alle möglichen Sicherheiten n ihm nicht biete, und daß wichtige Unternehmungen nicht aufgeſchoben werden

hte Dantet. müſſen. Es wurde alſo beſchloſſen, die folgende Nacht die Anker d er wolle zu lichten und vorausgeſetzt, daß das Meer ruhig und der Wind h ſeinen er- günſtig blieb, den Abend darauf, an der neutralen Inſel die Anker eres Mitte. auszuwerfen.

Der Graf von Monte⸗Chriſto. 17