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ſagen? Was würde der Patron denken? Er mußte warten. Glück⸗ hsn licherweiſe hatte Dantes warten gelernt: er hatte vierzehn Jahre 1 udin auf ſeine Freiheit gewartet, ſo konnte er auch jetzt, wo er frei war, ſ 1 noch ſechs Monate oder ein Jahr, auf den Reichthum warten. Hätte ber er nicht gern die Freiheit ohne den Reichthum angenommen? und ds) war nicht überdem dieſer Reichthum vielleicht doch nur chimäriſch? Dol War die Vorſtellung von demſelben nicht vielleicht in dem kranken vunde Gehirn des armen Abbé Faria entſtanden und mit demſelben ge⸗ linke ſtorben? Es iſt wahr, dieſer Brief des Cardinal Spada war merk⸗ vunde würdig genau. Dantes wiederholte ſich denſelben, den er aus⸗ 1 wendig wußte, vom erſten Worte bis zum letzten. zufrie Der Abend kam; Edmond ſah die Inſel in allen verſchiedenen gezeig Beleuchtungen, welche die Dämmerung hervorbringt, ſah ſie ſich hatte endlich für alle Menſchen in der Dunkelheit verlieren; er aber mit Philoſ ſeinem durch das Gefängniß gewöhnten Auge, ſah ſie wahrſcheinlich. den noch lange, denn er war der Letzte auf dem Verdeck. Als der Tag mochte anbrach, befand ſich das Schiff auf der Höhe von Aleria. Den keinen ganzen Tag ſegelte es an der Küſte entlang, an welcher Abends ddie La Feuer angezündet wurden; an der Richtung dieſer Feuer erkannte giele man wahrſcheinlich, daß man landen konnte, denn auf der Segel⸗ daran ſtange wurde ſtatt der Flagge eine Laterne befeſtigt und man näherte ſiuhn ſich dem Ufer auf Schuſſes Weite. erfre
Dantes hatte bemerkt, daß der Patron, wahrſcheinlich für feſt⸗ liche Veranlaſſungen, als ſie ſich dem Lande näherten, zwei kleine
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Feldſchlangen hatte aufpflanzen laſſen, die, ohne großen Lärm zu hatte gla
machen, eine hübſche vierpfündige Kugel tauſend Schritt weit ſenden konnten. Aber für dieſen Abend war dieſe Vorſichtsmaßregel unnütz und es ging alles ſo friedlich und ruhig als möglich zu. Vier Schaluppen näherten ſich dem Schiffe, welches, ohne Zweifel um dieſe Artigkeit zu erwidern, ſeine eigene Schaluppe ausſetzte; die
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fünf Schaluppen verſtanden ſich ſo gut zuſammen, daß um zwei ber Uhr Morgens die ganze Ladung der jeune Amélie auf dem feſten ihm Lande war. Noch in derſelben Nacht, ſo ſehr hielt der Patron an auf Ordnung, fand die Vertheilung der Priſengelder ſtatt: jeder
erhielt zu ſeinem Antheil hundert toskaniſche Livres, das ſind unge⸗ eine
fähr achzig Franken. er Dieſes zweite Geſchäft ging eben ſo glücklich von Statten als de
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