Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

iſche Ver⸗ runden, eSchitte n für die det ſin, anders. lachender nommen, einzigen, n blickten liten von e langen ſſe ange⸗ att einge⸗ net. Die verdankte, heit über ſchlanker der ſeine er jugend⸗ uskelſtärke rtte durch ekommen, cher Ton ees Halb⸗ onnen, im lächelte, nen hatte, wieder. erzen lag, ffe zu be⸗ wenn er t. Seine mit ihm gzine eine

wie der

253

Leſer wiſſen wird, ſehr einfach: er beſteht aus weißen Pantalons, einem geſtreiften Hemde und einer phrygiſchen Mütze. In dieſem

Anzuge erſchien Edmond, nachdem er Jacopo das Geliehene wieder

zurückgegeben hatte, vor dem Patron der jeune Amélie, dem er ſeine Geſchichte wiederholen mußte. Der Patron wollte in dieſem feinen eleganten Manne, den armen Teufel mit dichtem, langen Barte, Seegras im Haar und von Meerwaſſer triefend, den er nackt und ſterbend in ſein Schiff aufgenommen hatte, nicht wieder er⸗ kennen. Durch Dantes ſtattliches Ausſehen beſtochen, erneuerte er demſelben ſeine Vorſchläge, ganz bei ihm zu bleiben, die Dantes, eingedenk der Pläne, die er hatte, jedoch nur auf drei Monate einging.

Uebrigens war die Schiffsmannſchaft der jeune Amélie ſehr thätig und ſtand unter dem Commando eines Patrons, der gewohnt war, keine Zeit zu verlieren. Kaum war er acht Tage in Livorno, als der Schiffsraum mit gedruckten Mouſſelinen, verbotenen Baum⸗ wollwaaren, allerhand engliſchen Waaren und Tabak, welchen die Regierung zu ſtempeln vergeſſen hatte, angefüllt war. Es kam dar⸗ auf an, dieſes alles aus dem Freihafen von Livorno, in welchem keine Viſitation ſtattfand, herauszubringen und es in Corſika abzu⸗ laden, wo gewiſſe Spekulanten ſich damit befaßten, die Ladung nach Frankreich einzuſchmuggeln. Sie ſegelten ab. Edmond durch⸗ ſchnitt wieder jenes azurblaue Meer, den erſten Schauplatz ſeiner Jugend, das er ſo oft in den Träumen ſeiner Gefangenſchaft ge⸗ ſehen hatte. Er ließ Gorgone rechts und Pianiſa links und näherte ſich dem Vaterlande Paoli's und Napoleons. Als den andern Morgen ſehr frühe der Patron, ſeiner Gewohnheit nach, auf das Verdeck kam, fand er Dantes an die Bruſtwehr des Fahrzeuges gelehnt und mit ſonderbarem Ausdrucke eine Granitmaſſe betrachtend, welche die aufgehende Sonne mit röthlichem Lichte vergoldete: es war die Inſel Monte⸗Chriſto. Die jeune Amélie ſegelte drei Viertelmeilen an ihr vorbei und ſetzte ihren Weg nach Corſika fort.

Dantes dachte, indem er an dieſer Inſel hinſegelte, deren Name auf eine ſo eigene Weiſe in ſeiner Seele widerhallte, daß er nur in das Meer zu ſpringen brauchte, um in einer halben Stunde in dem Lande der Verheißung zu ſein. Aber was ſollte er da, ohne Werkzeug, um ſeinen Schatz aufzuſuchen, ohne Waffen, um ihn zu vertheidigen? Und was würde die Schiffsmannſchaft