Teil eines Werkes 
2. Theil (1802)
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ter gegen ſein Kind Verdacht zu ſchoͤpfen im Stande waͤre.

Einſam in ihr Gemach zuruͤckgezogen, fand ſie die gute Emora: ungeduldig uͤber ihre lange Abweſenheit jagte eine theilnehmende Frage die andere. Mit Muͤhe nur ertraͤgt Stellina ihre Gegenwart. Ehemals, da ſie ih⸗ re Liebe unter dem Namen Ehrfurcht verſchlei⸗ ern konnte, durfte ſie nicht vor dieſer Liebe er⸗ roͤthen, und der Rath ihrer Mutter konnte zu⸗ weilen ihr Aufwallen maͤſſigen.... Allein izt hat ſie keine Mutter mehr. als Weib eines Europaͤers iſt Tenor nicht mehr ihr Vater⸗ land..... Aller freundſchaftlichen Theilnahme beraubt, muß ſie ſich nun in der Nacht des Verbrechens verkriechen.... Ihre Blicke wen⸗ den ſich von Emora ab, die ihre Leiden zu eh⸗ ren wußte.

Coſmoͤe kehrte indeſſen nach den ufern des Gardels zuruͤck, wohin Onemo ihn beglei⸗ tete. Sie boten gemeinſchaftlich fuͤr ihren Ne⸗ benbuhler die edelmuͤthigſte Sorgfalt auf. De⸗ li wollte zwar, daß Orixa ihr Beyſpiel nach⸗ ahmen ſollte; allein ſein Bitten war vergebens: denn er konnte ihm nicht die noͤthigen Kraͤfte einfloͤſſen, ſein Schlachtopfer anzulaͤcheln.