Teil eines Werkes 
2. Theil (1802)
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feigen Orixa, der die innern Vorwuͤrfe ſeines Gewiſſens nicht erſticken konnte.

Der Itobar, ganz in Verzweiflung, hatte laͤngſt die Beleidigungen im Tempel vergeſſen. Einen Hauffen Krieger ſchickte er ſogleich nach dem Gardel, um ſich mit jenen aus Fetan zu ver⸗ einigen, und Stellinens Ruͤckkehr zu beſchleu⸗ nigen. Seine Blicke verweilten nach und nach auf Riamirs Nebenbuhlern. In ſeinem ge⸗ rechten Abſcheu wagte er ſogar, ſie auf den Oberprieſter zu wenden; allein er ſuchte eben ſo ſchnell wieder dieſen ſtraͤflichen Gedanken zu unterdruͤcken.

Der Anblick ſeiner Tochter beruhiget ihn einigermaſſen: er umarmt ſie viel zaͤrtlicher, als waͤre ſie ihm durch den Verluſt ſeines Freundes noch theurer geworden, und als muͤß⸗ ten alle ſeine Gefuͤhle nun allein auf ſie hin⸗ ſtroͤmen. Stellina, feſt an den Buſen des Greiſes gepreßt, uͤberhaͤufte ſich mit Vorwuͤr⸗ fen, jemals einen Gedanken an Flucht gehegt zu haben: kindliche Ehrfurcht und Liebe kaͤmpf⸗ ten heftig in ihrem Herzen... Ihr Schwei⸗ gen und ihre Unruhe waͤren zwar zum Arg⸗ wohne ſchon hinreichend geweſen, wenn ein Va⸗