Teil eines Werkes 
2. Theil (1802)
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Koͤnnen wir hoffen, daß ein undurchdringlicher Schleier uns den Augen der Inſulaner auf ewig entziehen wird? Und wuͤrde mein Auf⸗ enthalt entdeckt!.Kaum wag' ich es, in

die Zukunft zu blicken.

Wir haben uns vergebens geſchmeichelt, in Tenor unſrer Tage verleben zu duͤrfen. Meine Geburt, und meine Liebe ſind zwey Verbrechen, welche auf Dich zuruͤckfallen.. Alle Herzen, ſelbſt jenes deines Vaters, wuͤr⸗ den Dir verſchloſſen bleiben.

Meine Worte machen Dich wehmuͤthig; allein meine Pflicht heiſcht es von mir, nun fuͤr deine Sicherheit zu wachen. Blos da⸗ durch entgeht man dem Ungluͤcke, wenn man ihm vorzubeugen ſucht.

Nein, laͤnger kannſt Du nicht mehr bey dem Itobar leben. Du mußt izt deinen Va⸗ ter, oder deinen Gatten verlaſſen. Es iſt ein hartes Opfer, aber auch nothwendig. Man duͤrfte nur einmal die Bande entdecken, wel⸗ che uns vereinigen, und es wäre beſſer, dieſe Grotte wuͤrde noch heute unſer Grab.

Und dann, wie koͤnnen wir noch laͤn⸗

ger hier leben? Dieſe Fruͤchte haben zwar