Als Milford die Augen aufſchlug, erblickte er dieſes Lager von gruͤnen Blaͤttern, mit bun⸗ ten Blumen beſtreut. Stellina hatte ſo eben aufgehoͤrt, ſeine reizende Oberflaͤche zu ebnen.
„Komm, mein Eduard, hier wirſt Du „beſſer ruhen!“
Sie reicht ihm den Arm. Er fpl gt ihr auf dieſen laͤndlichen Aitar, uͤberläßt ſich von neuem dem Schlafe, der ihm durch die unruhvolle Nacht zum Beduͤrfniß geworden, und lehnte ſei⸗ nen Kopf auf ihre Kniee.
Durch dieſe zaͤrtliche Sorgfalt war des Europaers unbequemer Zuſtand um vieles erleich⸗
tert. Allein ſein Durſt nach Gold und die
Langeweile waren itzt fuͤr ihn um ſo druͤcken⸗ der geworden: dieſes Metall und Colombo allein konnten ihm wieder Zufriedenheit und Geſund⸗ heit verſchaffen. Durch wiederholte Bitten taͤg⸗ lich beſtuͤrmt, will er nun nicht laͤnger derjeni⸗ gen, die er doch einmal zu verfuͤhren hofft, ſeine Entwuͤrfe verheimtichen. Stellina, neugierig die Urſache ſeindt Leiden zu erfahren, hoͤrt ihm aufmerkſam zu.
„Zwar ſchmuͤckt uns die Liebe dieſe Ein⸗ „oͤde; allein welches Schickſal erwaptet uns?


