Teil eines Werkes 
2. Theil (1802)
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meinen Hunger geſtillt, allein ſie vermoͤgen nicht, die heilſamen Nahrungsmittel Europens bey mir zu erſetzen. Dieſer immerwaͤhrende ſchlafloſe Zuſtand, und die Verwirrung mei⸗ nes Kopfes, beweiſen mir deutlich, daß mei⸗ ne Geſundheit geſchwaͤcht iſt, und meine Kraͤfte ſchwinden.

Du kennſt nun die Urſachen meiner Leiden; oͤffne die Augen an«dem Abgrund, an dem wir beyde ſchweben, und laß uns nach Colombo fliehen: von dort kehren wir dann nach Europa zuruͤck, wo Du einen Va ter wieder finden wirſt, in deſſen Augen Lie⸗ be und Geburt fuͤr kein Verbrechen gelten. Jeder Augenblick droht uns mit ewiger Tren nung. Dieſer Aufenthalt iſt zwar heilig; al⸗ lein Liebe und Eiferſucht kennen keine Graͤn⸗

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Nach dieſer Anrede uͤberſtroͤmte ſie Edu⸗ ard mit Liebkoſungen. Er unterhielt ſie den ganzen Tag uͤber von den liebenswuͤrdigen Ge⸗ braͤuchen der Europaͤer, von den Annehmlich⸗ keiten des Lebens, die in Ceylon unbekannt waͤ ren, von der Macht ihrer Schoͤnheit, von der Dauer ſeine Liebe... Da er ſie nun in ein