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— Ich hatte ſchon geſtern Abend die Ehre, Ihre Be⸗ kanntſchaft zu machen! ſagte der Letztgenannte zu Hugv. Sie entſinnen ſich vielleicht, daß Sie ſich das harmloſe Vergnügen machen wollten, mich mit Ihrem Stockdegen zu ſpießen.
Der Onkel war alſo auch Einer von den Banditen geweſen.
Während Hugo verlegen ſchwieg, trat ein Kammer⸗ diener mit dem Kaffee herein. Mathilde ließ den aroma⸗ tiſchen Morgentrank aus der Silbermaſchine in gemalte Taſſen ſtrömen, und reichte dieſelben anmuthig umher.
— Das Räthſel iſt nun gelöst, meine Brüder, ſprach Bruno zu den Poeten, und ich bin feſt überzeugt, es thut Euch innerlich leid, daß dies romantiſche Abenteuer zu Waſſer geworden. Es war nichts als ein Luſtſpiel, das ich— unterſtützt durch Mathilde, Onkel Rüdiger, etliches Dienſtperſonal und alte Garderoben von unſerm Liebhaber⸗ theater— mit Euch aufführen konnte. Während der gan⸗ zen Reiſe hatte ich Euch beobachten laſſen; ich wußte, daß Ihr dieſen Weg nehmen würdet, und das dunkle Regen⸗ wetter kam mir zu ſtatten. Weil ich fürchtete, Einer von Euch möchte die Myſtifikation durchſchaun und mir auch mit den Andern den Spaß verderben, ſo ließ ich Jeden in ein beſonderes Zimmer führen. Aber meine beſte Bundes⸗ genoſſin war Eure erhitzte Phantaſie; ſie hielt alles Miß⸗ trauen fern, und gläubig ſchriebet Ihr dieſe Novellen, um deren Vorleſung wir Euch jetzt erſuchen.
Er gab ihnen die Manuſeripte; Hugo, Alfred und Wilhelm trugen ihre nächtlichen Produktionen vor, die ſich
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