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ſchwur er, daß Rauber Scharſeginen nie beſitzen ſolle, und verließ endlich den Saal, um in feurigem Tokaier Vergeſ⸗ ſenheit ſeiner Qual zu ſchlürfen.
Die zwei glücklichen Menſchen aber blieben noch lange bei einander, und verträumten die Nacht unter Tanz und Liebesgeflüſter.
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Kaiſer Marimilian ſaß in ſeinem Cabinet, und die Ent⸗ ſcheidung über Scharſeginens Zukunft machte ihm Sorgen. Den Spanier durfte er nicht zurückſetzen, dem wackern Rauber war er von ganzem Herzen gewogen, und nun wußte er nicht, wie der Wettſtreit zwiſchen beiden zu ſchlich⸗ ten ſei. Nirgends zeigte ſich ein Ausweg; Marimilian ſtand vom Seſſel auf und ſchritt unruhig durch's Gemach, als Herr von Merker, der Oberjägermeiſter, gemeldet wurde.
— Gut, daß Ihr da ſeid, Merker! rief ihm der Kaiſer entgegen. Ich habe eine Preisfrage für Euch. Don Sil⸗ vano de Badajoz und unſer Rauber werben um Scharſe⸗ ginens Hand. Rathet mir: wie kann ich ſie dem Einen geben, ohne den Andern zu kränken?
— Nichts leichter als das, kaiſerliche Majeſtät! Laſſet eine große Jagd in der Brühl anſtellen, und wer von den Beiden das meiſte Wildpret erlegt, mag die Braut heim⸗ führen, während der Andere mit langer Naſe abziehen muß.
— Ganz übel iſt der Vorſchlag nicht!... Aber nein! Rauber kennt unſre Jagden beſſer als der Don, und man ſoll nicht von mir ſagen, ich hätte bei einem Wettkampf


