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weſſen Haupt die Krone des dreimal geſegneten Landes nun kommen ſoll. Nach alten Satzungen gebührt ſie zwar dem Sohne des Todten, dem Bacharam⸗Gur, doch wer will, wenn die Schlange, deren Biß noch ſchmerzt, geſtor⸗ ben iſt, ſich ihre Brut am eignen Buſen erziehn? Der Sohn wird ſein, wie ſein Vater war, und wenn wir die Baſiliskenſippe unſchädlich machen wollen, ſo dürfen wir nicht zugeben, daß jemals wieder Einer ihrer Sprößlinge den Thron des blühenden Perſiens beſteige.
— Nie darf Bacharam⸗Gur unſer König ſein! ſcholl es einſtimmig dumpf aus den Reihen der Räthe.
— Nun denn, ſo müſſen wir auf einen Andern ſinnen — begann Ahmed wieder— der des königlichen Stuhles würdiger iſt, der Milde und Strenge in ſeiner Bruſt vereint, damit er das Land gütig, aber weiſe regiere. Nur Einen Mann kenne ich, der dieſe Gaben empfing. Er ſitzt in unſrer Mitte und heißt Keſra!
Ein Beifallsmurmeln lief durch die Verſammlung, und dann erſcholl es laut:„Keſra lebe! Er ſoll unſer König ſein!“ Der Gewählte wurde emporgehoben; auf goldnem Baldachin trug man ihn durch die breiten Straßen, und unüberſehbar umwogte die Menſchenmenge den ſtattlichen Zug. Donnerähnlich klang der Ruf zu den Wolken:„Hoch lebe Keſra, unſer neuer König!“
So brachte man ihn im Triumph nach ſeinem Hauſe, und Keſra's Tochter Schirwana, die wunderholde Schir⸗ wana, kam eilig an's Fenſter, um nachzuſehn, was das ſtürmiſche Getöſe zu bedeuten habe. Als ſie aber vernahm, ihr Vater ſei König geworden und Bacharam⸗Gur ſei ent⸗
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