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das Gepäck abgelegt hatten, wurden ſie in die Bierſtube eingeführt, wo mehrere Junggeſellen ſaßen, die noch nicht in den Handwerksſaal kommen durften. Der letztere ſtieß ans Trinkzimmer, und da dort eben Verſammlung war, ſo vernahm man einen rechten Heidenlärm hinter der Thür. Ohne die Wachstuchhüte zu lüften, nahmen unſere Bekannten die ihnen angewieſenen Plätze am Tiſche ein, und der Geſell, der ſie empfangen, ein Koblenzer, ſetzte ſich ihnen gegenüber. Jetzt brachte der Herbergsvater das üb⸗ liche Geſchenk, nämlich ein Glas Bier und ein Glas Branntewein für jeden der Eingewanderten. Der Koblen⸗ zer ergriff das überſchäumende Bierglas, drückte dabei ſei⸗ nen Zeigefinger auf den Tiſch, und trank den Anderen zu. Sie erwiederten den Trunk, und nachdem das einige Male geſchehen war, ſtand der Gaſtgeber auf, neigte ſich über den Tiſch und ſprach, die rechte Hand an den Hut legend, zu den Fremden, die ſich ihm in derſelben Weiſe entgegenbogen:
— Alſo mit Gunſt! Geſellſchaft, das Geſchenk iſt ſo weit verfloſſen, bis auf das, was in Krügen und Gläſern iſt. Wenn Sie wollen weiter trinken, müſſen Sie für Ihr eigen Geld weiter klingen, nach Zunft und Ehrbarkeit, nach Handwerksgebrauch und Gewohnheit. Alſo mit Gunſt!
Vorſchriftsmäßig erfolgte hierauf die Antwort:
— Alſo mit Gunſt und Ehrbarkeit, Geſellſchaft! Sie ſollen vielmal bedankt ſein für das ehrbare Geſchenk, das Sie uns gehalten haben. Sollte es ſein, daß ich heute oder morgen Sie mal wieder treffe, ſo werde ich Ihnen das ehrbare Geſchenk ſo halten, wie Sie es mir halten, nach Zunft und Ehrbarkeit, nach Handwerksgebrauch und Ge⸗ wohnheit, alſo mit Gunſt!
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