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daſſelbe zwiſchen dem Letztern und Fritz Leeſe, und endlich mußte auch der Parchwitzer daran, der ſich nur ungern dem brüderlichen Druck des Erhitzten zu überlaſſen ſchien.
Drittes Capitel.
Im Glanz der Abendſonne ſahen unſere Wanderer, als ſie den Gipfel eines Berges erreicht hatten, die Stadt Seebrück unten im Thale liegen, und ſie nahm ſich bei die⸗ ſer Beleuchtung ſehr gut aus. Die vier Thürme des Or⸗ tes ſchwammen im Dufte; die Scheiben der Kirchen, des Schloſſes und des gothiſchen Rathhauſes flammten wie Feuer, und der Strom, der drüben mit vielfachen Krüm⸗ mungen eine ſaftgrüne Bruchgegend durchſchnitt und unter einer Brücke an der Stadt vorüberfloß, ſchien aus der feuerrothen Maſſe eines geſchmolzenen Metalls zu beſtehen. Der Anblick war freundlich lockend, und die Geſellen ver⸗ doppelten ihre Schritte.
Wie nahe aber Seebrück auch ausgeſehen hatte, ſo mußten ſie doch noch ein gutes Stück zuſchreiten, und als ſie die Vorſtadt erreichten, lag ſchon Abenddunkel zwiſchen den Bäumen und Häuſern. Der Cöpenicker trennte ſich hier von ſeinen Reiſegefährten, und die Maurer gingen, wie der Handwerksgebrauch es forderte, nicht ſeitwärts auf dem Fußſteige, ſondern mitten in der Straße, zogen die Hand⸗ ſchuhe aus, drückten den Hut feſt in die Stirn und knöpf⸗ ten drei Knöpfe an ihren Ueberröcken zu. Als ſie ans Thor kamen, löſten ſie den rechten Riemen des Ränzels auf, und nahmen ihn auf die linke Schulter, ſo daß das Fell⸗ eiſen auf dieſer Seite hing. Beim Thorſchreiber erkundig⸗


