Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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Tuch zur Ausſteuer für unſere Monika.

So? Das iſt recht, ſagte Broſi und war lange ſtill, er mußte an ſein Todtenhemd gedacht haben.

Die Hühner kamen jeden Mittag vor den Stuhl Broſi's, und er brockelte ihnen Brod, aber auch viele befreundete Menſchen kamen, ihn aufzuheitern, deſſen bedurfte es aber nicht, denn er war noch immer der luſtigſte von Allen.

Schon als Broſi das Bett nicht mehr verlaſſen konnte, war er noch immer ein ſäuberlicher Kranker. Der Bader mußte jeden Samstag kommen und ihm den Bart abnehmen, und war es ſchon an ſich ſchwer, aus den vielen Falten des eingefallenen Geſichtes die Bartſtoppeln heraus zu kriegen, ſo erſchwerte es noch Broſi durch die vielen Späße, die er machte, ſo daß der Bader oft vor Lachen abſetzen mußte.

Eines Tages ſagte Broſi mitten im Geſpräche zu ſeiner Frau:

Ja, daß ich's nicht vergeß. Ich dank dir tauſend und tauſendmal für all' die Liebe und Güte, die du mir angethan, und wenn ich jetzt oft krittlich bin, denk' nur, das bin ich nicht, ich kann nicht anders. Es wird ſchon wieder beſſer, wenn ich wieder geſund bin. Und wenn ich ſterb', laß' mich nicht zu lang auf dich warten, aber dießmal nimmt's mich noch nicht. Wart' nur, bis es wieder Winter iſt, ich bin im Winter immer beſonders wohlauf.

Moni ſetzte ſich ſo an die Kunkel, daß es ihr Mann nicht ſehen konnte und die Thränen fielen ihr auf die Hand, und ſie benetzte den Faden damit, den