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es die ſtolze Anwartſchaft, einen Oberbaurath zum Schwager zu haben, die Wittwe, die zwei Kinder hatte und ein ſchönes Vermögen beſaß, gab ihr Jawort und Franz wurde unverſehens ein Bräutigam.
Broſi war darob ganz glückſelig und er ſagte einmal:
„Jetzt ſind alle meine Kinder verſorgt, mein Alt⸗ backener auch. Gott giebt mir recht, er zeigt mir's, daß ich die rechten Gedanken hab, ſonſt hätt' er mich heut das nicht erleben laſſen.“
Es wurde ausgemacht, daß die Hochzeit des Franz an der Kirchweih ſein ſolle, an welchem Tage auch Broſi ſeinen goldenen Ehrentag feiern wollte. Dabei blieb er, wenn auch Moni noch ſchüchterne Einſprache that, er ſagte ſtets, er habe es ſeiner engliſchen Söh⸗ nerin verſprochen und faßte oft deren Hand.
Als man gegen Abend heimkehrte, wartete man nicht die Aufforderung der Agy ab und ſingend zog man in das elterliche Haus.
Im Auerhahn war heute große Verſammlung, Alles erwartete die Ankunft Severins, aber dieſer ſagte, daß er nicht hingehe und wunderbarer Weiſe Broſi gab ihm recht und ſagte, er bleibe auch daheim. Es erſchien indeß nur wunderbar, es hatte Alles ſeinen guten, wenn auch geheimen natürlichen Grund. Broſi wußte, daß die Menſchen, immerdar neidiſch auf ein unantaſtbares Glück, faſt eine Genugthuung darin empfinden werden, daß der andere Glaube der Söh⸗ nerin einen Schatten darauf werfe; er wollte ſie das in gemeinſamer Verſammlung auskoſten laſſen und hoffte, daß ſie dann damit fertig ſeien.


