Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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der Schwiegertochter und dem Kaspar allerlei Lieder. Severin ſaß ſtill dabei und ſpaltete den Mund nicht, die junge Frau aber verſuchte mitzuſingen und Broſi nickte ihr ermunternd zu.

Als man endlich ſpät endigte, ging Agnes auf Broſi zu, legte die Hand auf ſeine Schulter und ſagte mit fremdelnder Betonung aber ganz deutlich:Mein Mann iſcht koanr.

Es iſt ein' Blitzher rief Broſi und jauchzte hellauf Juhu, daß die junge Frau doch zuſammenſchrack.

Am zweiten Tage ging es nach Endringen zur Gaſterei, denn Kilians Frau wollte die Heimkunft ihres Mannes abwarten. Broſi und Moni fuhren zum Erſtenmal in ihrem Leben in einer Kutſche nach Endrin⸗ gen. Moni ſaß neben ihrer Söhnerin und Broſi ihr gegenüber. Broſi lupfte gnädig den Hut vor allen Begegnenden die die Inſaſſen auf dieſe Art begrüßten und Manche, die es vor Staunen vergaßen, lehrte er ſolches durch zuvorkommenden Gruß.

Als man gegen das Haus des Furchenbauern kam, ſagte Broſi:

Da drüben in den Garten hinein hab ich immer ein nett's Häusle gewünſcht, das iſt der höchſte Wunſch geweſen, den ich in meinem ganzen Leben gehabt hab.

Das Auge Broſi's leuchtete bei dieſen Worten und doch ſprach Severin kein Wort und nickte nur ſtill vor ſich hin. Nur Agy ſagte durch den Mund ihres Mannes, daß ihr Endringen noch beſſer gefiele als Haldenbrunn und Broſi war darob überaus glücklich. Beim Peterſepp und der Mariann war's nicht