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ſchaf beißt, wie ſie immer die beſten und ſchönſten Lämmer haben und den Mutterſchafen ihre nichtsnutzigen unterſchieben, kommt dann der Herr dazu, ſo heißt es, wie das auch bei der natürlichen Mutter ſein kann: es will noch nicht recht annehmen. Allerlei Schelmen⸗ ſtreiche von Schäfern wurden erzählt und das Geſpräch ſchien ſich faſt ganz hierin zu verlieren, bis es Diet⸗ helm wieder auf den Handel brachte, aber er zuckte zuſammen, als der Steinbauer, nachdem er das einge⸗ ſchenkte Glas ausgetrunken hatte, ruhig ſagte, er handle nur um baar Geld.
„Bin ich dir nicht gut?“ fragte Diethelm trotzig.
„Du biſt mir gut, und daß du mir's bleibſt, iſt baar Geld das beſte,“ ſagte der Steinbauer und ſchob ſeine Tabakspfeife in den linken Mundwinkel, während er aus dem rechten den Rauch blies. Er ſah dabei nochmal ſo liſtig aus.
„Iſt dir mein Schwager, der Schäuflerdavid auch nicht gut?“ fragte Diethelm.
„Der Schäuflerdavid? freilich, der iſt auch gut; wenn er ſich verbürgt, kann ich bis Faſtnacht mit dem Geld warten.“
Diethelm hob haſtig beide Achſeln, wie wenn er etwas abſchütteln müſſe, dann lachte er laut und ſagte:
„Komm jetzt, wir wollen'naus auf den Markt.“
Der Steinbauer zog einen ledernen Geldbeutel, der dreifach verknüpft war, bezahlte, nahm ſeinen hohen
Schwarzdornſtock, der in der Ecke lehnte und ging mit
Diethelm. Auf dem Schafmarkte ſtand in einer Doppelreihe


