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reden. Nun hatte ihn Diethelm doch flüſſiger, und indem er noch mehrmals von ſeinem Schwager, dem Schäuflerdavid und ihren gemeinſamen Geſchäften ſprach, kam er endlich an's Ziel zu erklären, daß er allerdings Willens ſei, wenn die fremden Händler nicht höher hinaufgehen, ſelber einzukaufen. Der Steinbauer, dem es erſichtlich Mühe machte, ſein ſaures Dreinſehen auf⸗ zugeben, ward plötzlich freundlicher, nahm ohne Wider⸗ rede das Glas an, das ihm Diethelm einſchenkte, und erklärte nun mit erſtaunlicher Redſeligkeit, welch einen Ausbund von Wolle und Schafen er habe, wie die alle ſo wolltreu ſeien, ein Haar dem andern gleiche und der Stapel vom beſten Fluß und gleich rund ſei, wie„viel Leib“ ſeine Schafe hätten, daß er aber doch um einen annehmbaren Preis Alles verkaufe, weil er kein Glück in der Schafhalterei habe, er legte das Zeugniß ſeines Schultheißen vor, darin nach einem Formular beurkundet war, wo ſeine Schafe geweidet und daß keine Krankheit dort und auch keine kranken darunter waren, und ſchloß endlich:
„Neun und neunzig Schäfer hundert Betrüger ſagt man im Sprüchwort und es iſt noch mehr als wahr. Drum will ich nichts mehr davon.“
Die Unſitzenden ſtimmten auch in die Klagen über die Schäfer ein und Jeder hatte zu erzählen, wie man ſeit des Erzvaters Jakobs Zeiten um ihrer ſicher zu ſein, ihnen einige Schafe als Eigenthum bei der Heerde halten muß, wie ſie dieſe aber zu gewöhnen wiſſen, daß ſie den anderen ſtets das beſte Futter wegfreſſen, wie ſie den Hund abrichten, daß er nie ein Schäfer⸗


