Teil eines Werkes 
[2. Theil] (1848)
Entstehung
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Nachbar: ja, das iſt ein ander Heimkommen, als wie der Schlunkel, der iſt jetzt ſchon zweimal eingeſtanden im Zuchthaus und heut' Abend iſt er heimkommen; wenn wir ihn nur ſchon wieder los wären.

Florian ließ nun eine gute Flaſche Wein für ſich und ſeine Kameraden bringen, dem Sepple, der ſich an einen andern Tiſch geſetzt hatte, ließ er eine Halbe Bier geben.

Als Bärbele das Getränke brachte, ſagte er etwas leiſe, aber doch ſo, daß es Alle hören konnten:comme elle est jolly, bien jolly?

Qui, erwiederte der Studentle. Alle Leute in der Stube ſtießen einander an und piſperten, wie die Zwei ſo gut Franzöfiſch parliren konnten.

Florian brachte es nun allen Leuten zu, denn dieſe ſaßen meiſt trocken im Wirthshauſe; der gute Trunk that ihnen wohl, und dieſe freundliche Empfindung ging auch auf den Florian über. Er ſchien ſein Franzöſiſch ziemlich ausgeſpielt zu haben, denn: putz das chandelle iſt doch nur halb.

Der Spaß war den luſtigen Kameraden verdorben, der Geometer, der im Adler wohnte, war nicht zu Hauſe.

Bleibſt du wieder bei uns, Florian? fraßte Bärbele.

Nous verrons, wir wollen ſehen.

Verzähl' uns auch was, ſagte Kaſpar, der als Wirth auch ſeine Gäſte zu unterhalten ſuchte. Biſt du denn auch 3 Paris gweſen?

Freilich, erwiederte Florian in einem Tone, aus dem ein ſcharfer Aufmerker wohl die Unwahrheit heraushören konnte,aber es hat mir nicht gefallen. Am ſchönſten iſt's in Nanzig, da ſind Wirthshäuſer, die ſind ringsherum mit Spiegeln ausgetäfelt, die Tiſch' find alle von Marmelſtein und man ißt und trinkt aus lauter Silber; da ſollteſt du einmal ſein, du thäteſt Maul und Augen aufreißen.

Dieſe Zeichen der höchſten Aufmerkſamkeit waren jetzt an Florian, denn der Geometer trat mit ſeinen beiden