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die Entgegnung und Seibold ſchüttelte dabei die Mähne in den Nacken.
„Und doch trägt er das Haar à la Liſzt“, neckte ihn Edgar. Damit kam er aber ſchlimm an. Der Kapellmeiſter richtete den Kopf ſtolz in die Höhe und maß ſeinen abtrünnigen Arbeitsgenoſſen mit keineswegs freundlichem Blicke.
„Ich trage es à la Seibold“, ſagte er nachdrück— lich,„und trägt Liſzt es ebenſo, iſt's ſeine Sache. Ich bedarf keiner Larve!“
„Schön, Meiſter“, ſcherzte der Graf,„daß Sie es doch wenigſtens nicht verſchmähen, mein Leibſtückchen zu ſpielen.“
„Wir ſind wieder am Ausgangspunkte angelangt, die Schlange beißt ſich in den Schwanz und der Zauber⸗ ring iſt geſchloſſen“, rief Edgar mit ironiſcher Feier⸗ lichkeit.„Laßt uns, Gefährten, dieſen hehren Augen⸗ blick mit einem ernſten tiefen Trunk grüßen.“
„Es lebe der Mahner!— natürlich nur für dieſen Ausnahmefall— den Mahnern bringe ich ſonſt
lieber ein Pereat.“
So griff Graf Amadeus den Scherz auf, Edgar ließ einige Witzfunken ſprühen, die andern lachten, ſelbſt Ulrich konnte ſich dem Einfluß nicht entziehen. Das Geſpräch wurde leichter, unzuſammenhängender, wech⸗


